Rüstungsaktien explodieren: Nahost-Konflikt treibt europäische Verteidigungswerte
Eskalation im Nahen Osten beflügelt Rüstungskonzerne – während deutsche Unternehmen gemischte Signale senden.

Der sich verschärfende Konflikt im Nahen Osten hat europäische Rüstungsaktien am 5. März 2026 in die Höhe katapultiert. US-amerikanische und israelische Militärschläge gegen den Iran, israelische Angriffe auf die Hisbollah im Libanon sowie iranische Gegenschläge auf Israel und Golfstaaten sorgten für eine massive Kaufwelle im Verteidigungssektor. Investoren suchten gezielt nach Unternehmen mit Expertise in Raketentechnologie und Luftabwehrsystemen.
Britischer Rüstungskonzern BAE Systems führte die Gewinner an und legte um 7,9 Prozent zu. Auch Saab und Thales stiegen um je 6,1 Prozent, das deutsche Sensorik- und Radarunternehmen Hensoldt um 5,2 Prozent. Kongsberg und Leonardo verbuchten ein Plus von 4,7 Prozent, während Rheinmetall, Dassault Aviation und Indra Sistemas je 3,5 Prozent zulegten. Citi-Analyst Charles Armitage betonte, dass Unternehmen im Bereich Luftabwehrsysteme weiteres Investoreninteresse auf sich ziehen dürften.
Die geopolitische Instabilität veranlasste auch Frankreich zu einer historischen Kehrtwende. Präsident Emmanuel Macron kündigte die bedeutendste Anpassung der französischen Nukleardoktrin seit 30 Jahren an. Die sogenannte „Vorwärtsabschreckung
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