RWE bestätigt Prognosen für 2024
Ökostrom-Anteil wächst auf 45 Prozent, Investitionen bleiben hoch

Der Energiekonzern RWE hat im ersten Halbjahr 2024 seine Prognosen bestätigt. Laut den aktuellen Geschäftszahlen, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, sank das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) auf 2,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug das Ergebnis zuvor 4,1 Milliarden Euro. Trotz dieses Rückgangs bleibt die Prognose für das Gesamtjahr unverändert. RWE erwartet, dass das bereinigte Ergebnis zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro liegen wird. Die Einbußen entsprechen den Erwartungen des Unternehmens.
Der größte deutsche Stromerzeuger bekräftigte auch sein Dividenden-Ziel von 1,10 Euro je Anteilsschein. Die Strategie des Unternehmens, verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen, zeigt zunehmend Erfolge. Mehr als die Hälfte des bereinigten Überschusses des Konzerns stammt mittlerweile aus dem Geschäft mit Wind- und Solarenergie. Im ersten Halbjahr konnte RWE seine Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen auf ein Rekordniveau von 26 Terawattstunden steigern. Dies entspricht einem Anteil von 45 Prozent an der gesamten Stromerzeugung des Unternehmens.
Der Vorstandsvorsitzende Markus Krebber hob hervor, dass sich die Ökostromstrategie des Unternehmens zunehmend bezahlt mache. RWE investiert weiterhin erhebliche Mittel in den Ausbau seines breit aufgestellten Portfolios. Dies umfasst sowohl geografische als auch technologische Erweiterungen. Die kontinuierlichen Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien sind Teil der langfristigen Strategie des Konzerns, seine Position im Markt für saubere Energien weiter zu stärken und auszubauen.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur Aktienanalyse

