Saab aus Linköping: Rüstungsriese will deutsche Verteidigungslücken füllen
In der schwedischen Saab-Stadt Linköping entstehen Rüstungslösungen, die auch für Deutschland strategisch bedeutsam werden könnten.

Wer die schwedische Autobahn E4 an der Abfahrt Linköping Östra verlässt, erkennt sofort, wer hier das Sagen hat. Das Logo von Saab, Schwedens größtem Rüstungs- und Luftfahrtkonzern, dominiert die Fassade der Saab Arena – dem lokalen Eishockeystadion. Linköping ist Saab-Stadt, und das in jeder Hinsicht.
Die Stadt liegt rund 200 Kilometer südwestlich von Stockholm und ist auf den ersten Blick eine typische Studentenmetropole. Die Universität zählt zu den renommiertesten Schwedens, Fahrräder und Cafés prägen das Stadtbild. Doch hinter dieser lebhaften Kulisse verbirgt sich Schwedens industrielles Herz der Luftfahrt und Verteidigung.
Jahrzehntelange Rüstungstradition als Fundament
Bereits seit den 1930er-Jahren entwickelt und produziert Saab in Linköping Flugzeuge – vorrangig für das Militär. Diese jahrzehntelange Expertise macht den Konzern zu einem der gefragtesten Rüstungspartner Europas. Für Privatanleger, die den wachsenden Verteidigungssektor im Blick haben, ist Saab längst eine relevante Größe an den Börsen.
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Zur AktienanalyseDeutschland steht vor erheblichen Investitionen in seine Verteidigungsfähigkeit. Angesichts des politischen Drucks zur Stärkung der Bundeswehr und des neu aufgelegten Sondervermögens von 100 Milliarden Euro rücken europäische Rüstungskonzerne wie Saab verstärkt in den Fokus. Der schwedische Konzern positioniert sich dabei gezielt als Partner, um Kapazitätslücken in der deutschen Verteidigung zu schließen.


