ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Sabadell tritt Qivalis-Konsortium für Euro-Stablecoin bei

Die spanische Großbank Sabadell schließt sich einem europäischen Bankenbündnis an, das 2026 einen Euro-Stablecoin einführen will.

Sabadell tritt Qivalis-Konsortium für Euro-Stablecoin bei

Die spanische Bank Sabadell wird dem Qivalis-Konsortium beitreten – einem Zusammenschluss europäischer Banken, der eine eigene Gesellschaft zur Einführung eines an den Euro gekoppelten Stablecoins gründen will. Der Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. CEO Cesar Gonzalez-Bueno gab dies am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Gonzalez-Bueno, der scheidende Chef der viertgrößten Bank Spaniens, betonte die strategische Bedeutung des Projekts: „Es ist in erster Linie darauf ausgelegt, Transaktionen effizienter und sicherer zu machen. Es handelt sich um ein europäisches Projekt, das wir für sinnvoll halten, und wir werden in der Tat ein Teil davon sein."

Das erklärte Ziel des Konsortiums ist es, der US-Dominanz im digitalen Zahlungsverkehr entgegenzuwirken. Mit einem Euro-gebundenen Stablecoin soll eine europäische Alternative zu bestehenden, meist dollar-dominierten digitalen Zahlungslösungen geschaffen werden.

Namhafte europäische Banken bereits an Bord

Dem Qivalis-Bündnis gehören bereits rund ein Dutzend europäische Finanzinstitute an. Zu den bekannten Mitgliedern zählen:

  • ING (Niederlande)
  • UniCredit (Italien)
  • BNP Paribas (Frankreich)
  • Caixabank (Spanien)
  • BBVA (Spanien)

Mit Sabadell wächst das Konsortium nun um ein weiteres bedeutendes Institut. Die breite geografische Aufstellung der Mitglieder unterstreicht den gesamteuropäischen Anspruch des Projekts.

Was sind Stablecoins?

Stablecoins sind eine besondere Form von Kryptowährungen, die darauf ausgelegt sind, einen konstanten Wert beizubehalten. Im Gegensatz zu volatilen Kryptowährungen wie Bitcoin sind sie durch traditionelle Währungen gedeckt – in diesem Fall durch den Euro. Dadurch eignen sie sich besonders für den Einsatz im Zahlungsverkehr, da Wertschwankungen minimiert werden.

Stablecoins haben in den vergangenen Jahren weltweit stark an Bedeutung gewonnen. Bislang dominieren jedoch US-Dollar-gebundene Stablecoins wie USDT oder USDC den Markt. Ein Euro-Stablecoin großer europäischer Banken könnte das Gleichgewicht im digitalen Zahlungsverkehr verschieben und die Souveränität Europas im Finanzbereich stärken.

Für deutsche und europäische Privatanleger sowie Unternehmen könnte ein solcher Stablecoin künftig eine regulierte und stabile Alternative für digitale Transaktionen darstellen – getragen von etablierten Bankhäusern mit entsprechender Aufsicht und Vertrauenswürdigkeit.

SabadellQivalisEuro-StablecoinStablecoinEuropäische BankenDigitaler ZahlungsverkehrKryptowährung

Disclaimer