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Samsung und SK Hynix schließen große Chip-Deals mit US-Techkonzernen

Südkoreas Präsident Lee besucht San Francisco – im Gepäck: milliardenschwere Lieferverträge für Speicherchips mit globalen Technologiepartnern.

Samsung und SK Hynix schließen große Chip-Deals mit US-Techkonzernen

Die südkoreanischen Chiphersteller Samsung Electronics und SK Hynix werden während des Besuchs von Präsident Lee Jae Myung in San Francisco umfangreiche Lieferverträge mit US-Technologieunternehmen bekannt geben. Das teilte Kim Yong-beom, der Politikberater des Präsidenten, am Donnerstag gegenüber Reportern mit. Es handelt sich um langfristige Lieferverträge für Speicherchips mit globalen Technologiepartnern.

„Wir erwarten die Bekanntgabe zahlreicher sehr großer und bedeutender Zahlen", sagte Kim. Er betonte zudem: „Dies festigt die Technologie- und Wirtschaftspartnerschaft zwischen Südkorea und den Vereinigten Staaten." Konkrete Summen oder beteiligte US-Unternehmen nannte er dabei nicht.

Darüber hinaus kündigte Kim an, dass globale Technologieunternehmen „strategische Investitionen" in Rechenzentren für künstliche Intelligenz bekanntgeben würden. Auch hier blieb er Details schuldig und nannte keine weiteren Einzelheiten zu den geplanten Projekten.

Hochrangige Treffen mit Jensen Huang und Sam Altman

Der Besuch von Präsident Lee in San Francisco findet am Freitag und Samstag statt und ist Teil einer größeren Reise nach Südamerika, wo er an Gipfeltreffen mit regionalen Staats- und Regierungschefs teilnehmen wird. San Francisco ist dabei ein strategischer Zwischenstopp im Herzen des US-Technologiesektors.

In der kalifornischen Metropole wird Lee voraussichtlich mit führenden Köpfen der US-Technologiebranche zusammentreffen. Auf der Begegnungsliste stehen Nvidia-CEO Jensen Huang sowie OpenAI-CEO Sam Altman – zwei der einflussreichsten Persönlichkeiten im globalen KI-Boom. Nvidia gilt als weltweiter Marktführer bei KI-Chips, OpenAI ist der Entwickler hinter dem bekannten Sprachmodell ChatGPT.

Ergänzt wird das Programm durch einen KI-Gipfel mit südkoreanischen Wirtschaftsführern. Daran nehmen unter anderem Samsung-Electronics-Chairman Jay Y. Lee, SK-Group-Chairman Chey Tae-won sowie Euisun Chung, Executive Chair der Hyundai Motor Group, teil. Das Treffen unterstreicht den Stellenwert, den Südkorea der Zusammenarbeit mit den USA im Bereich künstliche Intelligenz beimisst.

Strategische Bedeutung für die Halbleiterindustrie

Samsung Electronics und SK Hynix zählen zu den weltweit größten Herstellern von DRAM- und NAND-Speicherchips. Beide Unternehmen sind zentrale Zulieferer für die globale Technologieindustrie und profitieren stark von der wachsenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Speicherchips sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner KI-Rechenzentren, da sie die enormen Datenmengen verarbeiten, die für das Training und den Betrieb von KI-Modellen benötigt werden.

Die angekündigten Deals spiegeln den wachsenden Bedarf globaler Technologiekonzerne an leistungsfähigen Speicherlösungen wider. Für Südkorea sind solche Verträge von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung, da die Halbleiterindustrie zu den wichtigsten Exportbranchen des Landes gehört. Die Bekanntgaben im Rahmen des Präsidentenbesuchs verleihen den Abkommen zudem eine politische Dimension, die die engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Seoul und Washington unterstreicht.

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