ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Sasol erreicht Fünfjahreshoch in Secunda dank Kohle-Entsteinungsprojekt

Der südafrikanische Energie- und Chemiekonzern Sasol meldet für das Geschäftsjahr 2026 die höchste Jahresproduktion in Secunda seit fünf Jahren.

Sasol erreicht Fünfjahreshoch in Secunda dank Kohle-Entsteinungsprojekt

Der an der Johannesburger Börse (JSE) notierte Energie- und Chemiekonzern Sasol hat für sein Geschäftsjahr 2026 (bis zum 30. Juni) einen bedeutenden Produktionsmeilenstein erreicht. Die Secunda-Anlagen im südafrikanischen Mpumalanga verzeichneten die höchste Jahresproduktion der vergangenen fünf Jahre. Das Unternehmen informierte seine Aktionäre in einer offiziellen Mitteilung über diesen Erfolg.

Als wesentliche Treiber dieser starken Leistung nennt Sasol drei Faktoren: die erfolgreiche Umsetzung eines Projekts zur Kohleentsteinung, eine verbesserte Verfügbarkeit von Erdgas sowie einen stabilen Betrieb in Secunda während des vierten Quartals. Besonders das Entsteinungsprojekt gilt als strategisch wichtige Investition für die langfristige Effizienz des Komplexes.

Schlüsselprojekt: Umrüstung der Twistdraai-Anlage

Im Laufe des Geschäftsjahres schloss Sasol die Umrüstung der Twistdraai-Exportkohleanlage ab. Das Projekt kostete 700 Millionen Rand und hat zum Ziel, die Secunda-Anlagen künftig mit Kohle zu beliefern, die einen Sinkgutanteil zwischen 12 % und 14 % aufweist. Sinkgut bezeichnet dabei den Anteil an Gesteinsfragmenten und anderen Verunreinigungen im geförderten Material.

Ein geringerer Sinkgutanteil ist für den Betrieb der Vergaser in Secunda von entscheidender Bedeutung. Minderwertige Kohle mit hohem Gesteinsanteil verursacht Schäden an den Vergasern und mindert deren Ausbeute. Durch die Entsteinung soll dieser Verschleiß deutlich reduziert und die Effizienz der Anlagen gesteigert werden.

Die Vergaser spielen eine zentrale Rolle im Produktionsprozess von Sasol. Sie erzeugen den sogenannten Synthesegas-Rohstoff, der anschließend mittels des Fischer-Tropsch-Verfahrens zur Herstellung von Kraftstoffen und Chemikalien genutzt wird. Das Fischer-Tropsch-Verfahren ist eine chemische Prozesstechnologie, bei der Synthesegas – ein Gemisch aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff – in flüssige Kohlenwasserstoffe umgewandelt wird. Sasol ist weltweit einer der führenden Anwender dieser Technologie.

Alle Produktionskennzahlen im oder über dem Zielbereich

In seinem Geschäfts-Update berichtete Sasol zudem, dass der durchschnittliche Sinkgutanteil im vierten Quartal unter der eigenen Marktprognose gehalten werden konnte – ein weiteres positives Signal für die Qualität der eingesetzten Kohle. Das Unternehmen zeigte sich in seiner Aktionärsmitteilung entsprechend zufrieden mit dem Gesamtergebnis.

„Unterstützt durch eine stärkere Produktionsleistung und ein günstigeres makroökonomisches Umfeld im letzten Quartal des Geschäftsjahres lieferte das Unternehmen bei allen Produktions- und Absatzkennzahlen Ergebnisse innerhalb oder oberhalb unserer Marktprognosen, was deutliche Fortschritte bei der Stärkung des Kerngeschäfts zeigt", erklärte Sasol in der Mitteilung.

Für Anleger, die den Konzern im Blick haben, steht ein wichtiger Termin bevor: Sasol plant, seine vollständigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 am 1. September zu veröffentlichen. Dann dürften weitere Details zu Umsatz, Gewinn und strategischer Ausrichtung des Unternehmens bekannt werden.

SasolSecunda ProduktionKohleentsteinungTwistdraaiFischer-Tropsch-VerfahrenSynthesegasJSEMpumalanga

Disclaimer