Scalable Capital erhöht Zinsen – Revolut erhält Banklizenz
Zwei europäische Fintechs setzen auf unterschiedliche Strategien, um Kundeneinlagen zu gewinnen und zu wachsen.

Der europäische Fintech-Markt befindet sich im Wandel. Während das deutsche Unternehmen Scalable Capital mit höheren Zinsen um Einlagen kämpft, hat der britische Anbieter Revolut nach vier Jahren Wartezeit endlich seine vollständige Banklizenz im Vereinigten Königreich erhalten. Beide Entwicklungen zeigen, wie die Branche zunehmend auf nachhaltige, einlagenbasierte Geschäftsmodelle setzt.
Scalable Capital hat den Zinssatz auf Tagesgeldguthaben von 2 % auf 2,5 % angehoben. Die Erhöhung gilt für Neu- und Bestandskunden auf unbegrenzte Guthaben, die Zinsen werden monatlich ausgezahlt und ermöglichen so einen Zinseszinseffekt. Der neue Satz liegt damit aktuell über dem des Hauptkonkurrenten Trade Republic, der 2 % bietet.
Dabei führt der Neobroker ein eigenes Tagesgeldkonto mit separater IBAN ein, das vom bisherigen Broker-Verrechnungskonto getrennt ist. Scalable Capital positioniert dieses Konto ausdrücklich als „Notgroschen
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