ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Schekel auf Tiefststand seit 2015

Weltweite Befürchtungen hinsichtlich der Energieversorgung und Finanzstabilität

Schekel auf Tiefststand seit 2015

Die anhaltende geopolitische Unsicherheit inmitten des eskalierenden Nahostkonflikts hat massive Auswirkungen auf Israels Wirtschaft, insbesondere auf die Stabilität seiner Währung, den Schekel. Trotz des 45 Milliarden Dollar schweren Notpakets, das von der israelischen Zentralbank eingesetzt wurde, hat der Schekel gegenüber dem Dollar in den letzten zehn Tagen kontinuierlich an Wert verloren. Am zehnten Tag erreichte er einen Tiefstand von 4,05 Schekel pro Dollar, was den schwächsten Kurs seit 2015 markiert.

Die internationalen Investoren zeigen tiefe Besorgnis, dass der anhaltende Konflikt zwischen Israel und der Hamas weitreichende Auswirkungen nicht nur auf die israelische, sondern auch auf die Weltwirtschaft haben könnte. Insbesondere gibt es wachsende Befürchtungen hinsichtlich der globalen Energieversorgung. Diese Ängste wurden durch Israels jüngste militärische Aktionen, einschließlich der Abriegelung des Gazastreifens und der Luftangriffe in Reaktion auf den Großangriff der Hamas, weiter geschürt. Hinzu kommt, dass jüngste Informationen auf eine mögliche Bodenoffensive hindeuten, was die Region noch weiter destabilisieren könnte.

Die Stabilität Israels wurde weiter in Frage gestellt, als die Ratingagentur Moody’s öffentlich machte, dass sie die Bonitätseinstufung von Israel überprüfen wird. Dies ist hauptsächlich auf die möglichen nachteiligen Auswirkungen des anhaltenden militärischen Konflikts auf die öffentlichen Finanzen und die Wirtschaft des Landes zurückzuführen.

Die Furcht der Investoren zeigt sich auch auf anderen Finanzmärkten. Die CDS-Prämien für israelische Dollar-Anleihen sind in der vergangenen Woche um beeindruckende 80 Prozent gestiegen, was auf eine erhöhte Angst vor einem Anleihenausfall hinweist.

Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen die israelische Zentralbank in Bezug auf ihre Geldpolitik ergreifen wird. Bisher hat die Bank in Reaktion auf die geopolitischen Spannungen ihre Zinsen zehnmal angehoben. Während einige Analysten, darunter die Experten von Goldman Sachs, davon ausgehen, dass die Zentralbank ihre Maßnahmen zur Stabilisierung des Wechselkurses und zur Sicherung der Finanzstabilität fortsetzen wird, gehen andere von einer möglichen Zinssenkung aus.

Ungeachtet der gegenwärtigen Unsicherheiten betonen Analysten, dass sich Israel in einer finanziell robusteren Lage als in früheren Konfliktsituationen befindet. Dies wird durch die bemerkenswerten Devisenreserven des Landes von rund 200 Milliarden Dollar belegt, was etwa 40 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht.

KriegIsraelWährungen

Disclaimer