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Shell plant neue Offshore-Bohrkampagne

Explorationsstart vor Namibias Küste für April 2026 vorgesehen

Shell plant neue Offshore-Bohrkampagne

Shell plc und seine Partner QatarEnergy sowie die staatliche namibische Gesellschaft Namcor bereiten ein neues Explorationsvorhaben vor der Küste Namibias vor. Das geplante Bohrprogramm betrifft den Petroleum Exploration Licence 39-Block und soll nach derzeitiger Planung im April 2026 beginnen. Die beteiligten Unternehmen haben damit einen weiteren Schritt zur Vorbereitung künftiger Offshore-Aktivitäten in der Region angekündigt.

Die Ankündigung erfolgte über einen Beitrag des Country Chair von Shell Namibia, Eduardo Tamayo, der am Donnerstag über das Vorhaben informierte. Demnach wurde für die geplante Kampagne die Deepsea-Mira-Bohranlage ausgewählt. Diese Anlage gehört dem Offshore-Bohrspezialisten Northern Ocean und soll im Rahmen des Programms eingesetzt werden, um die vorgesehenen Explorationsarbeiten umzusetzen.

Der operative Betrieb der Bohranlage wird von dem norwegischen Öl- und Gasbohrunternehmen Odfjell Drilling übernommen. Das Unternehmen ist auf den Betrieb moderner Offshore-Bohranlagen spezialisiert und wird für die technische Durchführung der Bohrarbeiten verantwortlich sein. Mit der Beauftragung von Northern Ocean und Odfjell Drilling steht damit auch die industrielle Umsetzung des Projekts in ihren Grundzügen fest.

Shell arbeitet bei dem Vorhaben eng mit QatarEnergy und Namcor zusammen. Die Partnerschaft vereint internationale Energiekonzerne mit einem nationalen Akteur Namibias und spiegelt die bestehende Struktur von Explorationsprojekten in dem Land wider. Ziel ist es, das Potenzial des Explorationsblocks systematisch zu untersuchen und geologische Daten zu gewinnen, die für weitere Entscheidungen über mögliche Entwicklungsstufen relevant sind.

Der Petroleum Exploration Licence 39-Block liegt vor der Küste Namibias und gehört zu den Offshore-Gebieten, die in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus der internationalen Energieindustrie gerückt sind. Die Region gilt als aussichtsreich für weitere Explorationsaktivitäten, weshalb mehrere Unternehmen ihre Präsenz und ihre Planungen dort ausgebaut haben.

Mit dem geplanten Starttermin im April 2026 befindet sich das Projekt noch in einer vorbereitenden Phase. Die Auswahl der Bohranlage und die Festlegung des Betreibers markieren jedoch einen wichtigen organisatorischen Schritt. In den kommenden Monaten werden weitere Detailarbeiten erwartet, um die Kampagne technisch und logistisch abzusichern und den vorgesehenen Zeitplan einzuhalten.

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