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SpaceX-Aktie kämpft nach IPO-Preis von 135 Dollar um Stabilität

Die SpaceX-Aktie (SPCX) schwankt nach starken Quartalszahlen und dem Auslaufen der Insider-Haltefrist zwischen Gewinnen und Verlusten.

10. August 2026 2 Min
SpaceX-Aktie kämpft nach IPO-Preis von 135 Dollar um Stabilität

Die Aktie von SpaceX (SPCX) zeigte sich am frühen Montag volatil und pendelte zwischen leichten Gewinnen und Verlusten. Kurzzeitig überstieg der Kurs den IPO-Preis von 135 Dollar, bevor er ins leichte Minus drehte. Damit folgte auf eine beeindruckende Rally der vergangenen Handelstage eine Phase der Konsolidierung.

Ende letzter Woche hatte SPCX deutlich zugelegt. Als Auslöser galten zwei Faktoren: Zum einen liefen die ersten Haltefristen für Insider-Aktien nach dem Börsengang aus, zum anderen übertrafen die Ergebnisse für das zweite Quartal die Erwartungen der Analysten. In der Spitze hatte die Aktie zuvor um fast 16 Prozent zugelegt.

Cathie Wood kauft weitere SpaceX-Anteile

Besondere Aufmerksamkeit erregte der Einstieg von Starinvestorin Cathie Wood. Ihre Investmentgesellschaft ARK Invest erwarb am Freitag weitere Anteile an SpaceX. Wood gilt als eine der bekanntesten Wachstumsinvestorinnen der USA und setzt mit ARK Invest regelmäßig auf disruptive Technologieunternehmen.

Der IPO-Preis von 135 Dollar fungiert nun als wichtige psychologische Marke für den Kurs. Dass die Aktie nach dem anfänglichen Anstieg wieder auf dieses Niveau zurückfiel, zeigt den Widerstand, den der Markt an dieser Schwelle aufbaut. Für viele Anleger gilt der Ausgabepreis als erster Orientierungspunkt für die Kursentwicklung nach einem Börsengang.

Haltefrist und Quartalszahlen als Kurstreiber

Das Auslaufen der sogenannten Lock-up-Periode ist ein klassisches Ereignis nach einem IPO. In dieser Phase dürfen Insider – also frühe Investoren, Mitarbeiter und Gründer – ihre Aktien erstmals verkaufen. Das Ende der Haltefrist kann zu erhöhtem Verkaufsdruck führen, kann aber auch als Signal gewertet werden, dass der Markt das Angebot absorbieren kann.

Dass SPCX trotz des Auslaufens der Haltefrist zunächst deutlich zulegte, wurde von Beobachtern als positives Zeichen gewertet. Die über den Erwartungen liegenden Quartalszahlen für das zweite Quartal dürften dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben und das Vertrauen der Anleger gestärkt haben.

Für deutsche Privatanleger ist SpaceX als börsennotiertes Unternehmen ein vergleichsweise neues Phänomen. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk war lange Zeit nicht an der Börse gelistet und galt als eines der wertvollsten privaten Unternehmen der Welt. Der Börsengang unter dem Kürzel SPCX markiert daher einen bedeutenden Schritt für die Zugänglichkeit des Unternehmens für Privatanleger weltweit.

Die weitere Kursentwicklung dürfte davon abhängen, ob SPCX den IPO-Preis von 135 Dollar als Unterstützung etablieren kann oder ob weiterer Verkaufsdruck durch Insider die Aktie belastet. Die Beteiligung von ARK Invest könnte dabei als stabilisierendes Signal wirken.

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