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SpaceX-Aktionäre billigen 5:1-Aktiensplit vor geplantem Börsengang

Vor dem größten IPO aller Zeiten teilt SpaceX seine Aktien im Verhältnis 5:1 – Abschluss bis 22. Mai geplant.

SpaceX-Aktionäre billigen 5:1-Aktiensplit vor geplantem Börsengang

Die Aktionäre von SpaceX haben einem Aktiensplit im Verhältnis 5:1 zugestimmt. Laut einem Bericht von Bloomberg wurden die Anteilseigner per E-Mail darüber informiert, dass der faire Marktwert der Aktie nach dem Split von 526,59 US-Dollar auf 105,32 US-Dollar pro Aktie angepasst wurde. Der Split wird in der Woche vom 18. Mai durchgeführt und soll voraussichtlich bis zum 22. Mai abgeschlossen sein.

Der Schritt kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für das Raumfahrt- und Satellitentechnologieunternehmen von Elon Musk. Reuters hatte bereits exklusiv berichtet, dass SpaceX eine Notierung seiner Aktien bereits für den 12. Juni anstrebt. Als Handelsplatz für das Börsendebüt hat das Unternehmen die US-Technologiebörse Nasdaq gewählt.

Potenziell größter Börsengang der Geschichte

Die Dimensionen des geplanten Börsengangs sind historisch. SpaceX soll laut Reuters versuchen, rund 75 Milliarden US-Dollar einzunehmen – bei einer Gesamtbewertung von etwa 1,75 Billionen US-Dollar. Sollte dies gelingen, wäre es der größte Börsengang aller Zeiten und würde bisherige Rekorde wie den IPO von Saudi Aramco im Jahr 2019 deutlich übertreffen.

Ein Aktiensplit wie der von SpaceX geplante hat keinen direkten Einfluss auf den Gesamtwert eines Unternehmens oder der gehaltenen Anteile. Er erhöht lediglich die Anzahl der umlaufenden Aktien, während der Preis je Aktie entsprechend sinkt. Für SpaceX bedeutet das: Aus einer Aktie im Wert von rund 526 US-Dollar werden fünf Aktien zu je rund 105 US-Dollar. Solche Splits werden häufig durchgeführt, um die Handelbarkeit der Aktien zu verbessern und eine breitere Investorenbasis anzusprechen – ein sinnvoller Schritt vor einem geplanten Börsengang.

SpaceX: Vom Startup zum Billionen-Konzern

SpaceX wurde 2002 von Elon Musk gegründet und hat sich zu einem der bedeutendsten Raumfahrtunternehmen der Welt entwickelt. Das Unternehmen ist unter anderem bekannt für seine wiederverwendbaren Falcon-9-Raketen, das Starship-Raumfahrzeug sowie das Starlink-Satellitennetzwerk, das weltweit Breitband-Internetzugang aus dem All bereitstellt. Bislang ist SpaceX nicht börsennotiert – der geplante IPO würde das Unternehmen erstmals für breite Anlegerkreise zugänglich machen.

Für deutsche Privatanleger wäre ein SpaceX-Börsengang an der Nasdaq grundsätzlich über entsprechende Broker zugänglich, die den Handel mit US-amerikanischen Wertpapieren ermöglichen. Angesichts der enormen Bewertung und des weltweiten Interesses dürfte der Börsengang erhebliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

SpaceX selbst reagierte außerhalb der regulären Geschäftszeiten nicht unmittelbar auf eine Anfrage zur Stellungnahme, wie Reuters berichtete. Weitere Details zum geplanten IPO-Prozess stehen noch aus.

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