ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

SpaceX-Börsengang 2026: Was Anleger jetzt wissen müssen

Der mit Spannung erwartete IPO von Elon Musks Raketenunternehmen soll voraussichtlich im Juni 2026 stattfinden.

SpaceX-Börsengang 2026: Was Anleger jetzt wissen müssen

Nach langen Spekulationen scheint es nun endlich so weit zu sein: Der Börsengang von SpaceX, dem Raketenunternehmen von Elon Musk, wurde offiziell angekündigt. Mehreren Berichten zufolge soll der IPO voraussichtlich im Juni 2026 stattfinden. Damit könnte SpaceX nicht nur der größte Börsengang des Jahres 2026 werden, sondern auch die höchste Unternehmensbewertung erzielen, die jemals zum Zeitpunkt eines IPOs erreicht wurde.

Die Aufregung unter Anlegern ist bereits spürbar. Doch bevor Investoren den Schritt wagen, sollten sie genau verstehen, worauf sie sich einlassen. Der IPO-Preis der Aktie steht noch nicht endgültig fest – er muss erst unmittelbar vor den ersten Verkäufen an Investoren fixiert werden. Nach aktuellem Stand bewegt sich die geschätzte Gesamtbewertung von SpaceX in einer Größenordnung von 1,75 bis 2 Billionen US-Dollar.

SpaceX verkauft keine Aktien im Wert von 1,75 Billionen Dollar

Auch wenn die Bewertung auf Basis des voraussichtlichen Aktienpreises bei rund 1,75 Billionen US-Dollar liegt, wird das Unternehmen tatsächlich bei weitem nicht so viele Anteile an den Markt bringen. Es wird erwartet, dass lediglich Aktien im Wert von 75 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt werden. Der weitaus größere Rest verbleibt in privatem Besitz – bei Gründern, Insidern und anderen Akteuren, die frühzeitig nicht-börsennotierte Investitionen in das Unternehmen getätigt haben.

Für deutsche Privatanleger ist das eine wichtige Einordnung: Ein Börsengang bedeutet nicht, dass das gesamte Unternehmen zum Kauf steht. Der sogenannte Free Float – also der tatsächlich handelbare Anteil – ist in diesem Fall vergleichsweise gering. Das kann sowohl die Liquidität als auch die Kursentwicklung nach dem IPO erheblich beeinflussen.

SpaceX ist mehr als ein Raketenunternehmen

Für einen Raketenstart-Dienstleister erscheint die Bewertung auf den ersten Blick enorm – schließlich soll der gesamte Markt für Raketenstarts laut Precedence Research bis 2035 auf lediglich 70 Milliarden US-Dollar pro Jahr anwachsen. Doch SpaceX ist deutlich breiter aufgestellt als viele Anleger vermuten. Das Unternehmen besitzt unter anderem den satellitengestützten Breitbanddienst Starlink, der weltweit Millionen von Nutzern mit Internetzugang versorgt.

Hinzu kommt: Nach der Fusion im Februar gehört nun auch das KI-Technologieunternehmen xAI zum SpaceX-Konzern. Dazu zählen die früher als Twitter bekannte Social-Media-Plattform sowie der KI-gestützte Chatbot Grok. SpaceX ist damit nicht mehr nur ein Raumfahrtunternehmen, sondern ein diversifizierter Technologiekonzern mit mehreren etablierten Geschäftsbereichen.

Können Privatanleger direkt beim IPO einsteigen?

Wie bei den meisten Börsengängen wird der Großteil der von Investmentbanken direkt verkauften SpaceX-Aktien an institutionelle Investoren und akkreditierte Anleger gehen. Diese können sich anschließend entscheiden, die Papiere nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Haltefrist am freien Markt zu veräußern. Die Mehrheit der Interessenten wird die Aktie also erst nach dem offiziellen Börsenstart am freien Markt erwerben können.

Es gibt jedoch Gerüchte, dass fast ein Drittel der zur Verfügung gestellten Aktien speziell für den Direktverkauf an kleine Privatanleger reserviert sein könnte. Wie genau dies ablaufen soll, muss noch im Detail geklärt werden. Für deutsche Kleinanleger bleibt die Situation damit vorerst unklar – die genauen Modalitäten einer möglichen Direktbeteiligung stehen noch aus.

Anleger sollten die Entwicklungen rund um den SpaceX-IPO aufmerksam verfolgen und sich vor einer Investitionsentscheidung gründlich über die Risiken und Chancen informieren. Die hohe Bewertung, der begrenzte Free Float und die Komplexität des Unternehmens machen eine sorgfältige Analyse unerlässlich.

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