SpaceX erwägt Nasdaq-Börsengang mit früher Indexaufnahme als Bedingung
Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX soll laut Insidern einen Nasdaq-Börsengang anstreben – möglicherweise bereits im Juni.
SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, prüft offenbar konkret einen Börsengang an der technologielastigen Nasdaq. Wie Reuters unter Berufung auf zwei mit den Vorgängen vertraute Personen berichtet, knüpft SpaceX eine mögliche Notierung an eine ungewöhnliche Bedingung: die frühzeitige Aufnahme in den Nasdaq 100 Index.
Der Nasdaq 100 umfasst die 100 größten Nicht-Finanzunternehmen, die an der Nasdaq gelistet sind, und gilt als eines der wichtigsten Technologiebarometer weltweit. Eine frühe Indexaufnahme würde SpaceX sofort in die Portfolios zahlreicher passiver Fonds und ETFs katapultieren – ein enormer Vorteil für Liquidität und Bekanntheit bei institutionellen Investoren.
Die Gespräche befinden sich laut den Insidern noch in einem frühen Stadium und könnten sich jederzeit ändern. Die beteiligten Personen wollten anonym bleiben, da die Verhandlungen vertraulich sind.
Wettbewerb zwischen Nasdaq und NYSE
Interessant ist, dass SpaceX nicht nur mit der Nasdaq verhandelt. Auch die New York Stock Exchange (NYSE) buhlt um die begehrte Notierung des Unternehmens. Bisher wurde keine der beiden Börsen offiziell über eine Entscheidung informiert, wie mehrere Personen gegenüber Reuters bestätigten.
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Zur AktienanalyseReuters hatte bereits zuvor berichtet, dass SpaceX einen Börsengang plant – möglicherweise schon im Juni dieses Jahres. Ein genaues Datum oder ein angestrebter Ausgabepreis wurden bislang nicht kommuniziert.
Für deutsche Anleger wäre ein SpaceX-Börsengang ein bedeutendes Ereignis: Das Unternehmen gilt als eines der wertvollsten nicht börsennotierten Unternehmen der Welt und zählt zu den führenden Akteuren im boomenden Raumfahrtsektor. Eine Notierung würde erstmals breiten Investorengruppen direkten Zugang zu SpaceX ermöglichen.


