SpaceX plant Börsengang: IPO könnte bis zu 80 Milliarden Dollar einbringen
Elon Musks Raumfahrtunternehmen hat vertraulich Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

SpaceX hat vertraulich Unterlagen für einen Börsengang bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Satellitenbauer und Raketenbetreiber von Elon Musk könnte damit einen der größten Börsengänge der Geschichte einleiten.
Das angestrebte Emissionsvolumen ist beeindruckend: Laut Wall Street Journal könnte der IPO zwischen 40 und 80 Milliarden Dollar einbringen. Mit der vertraulichen Einreichung ist SpaceX auf Kurs, seine Aktien potenziell bereits bis Juli an der Börse zu platzieren. Für deutsche Investoren wäre das eine der bedeutendsten Neuemissionen seit Jahren.
Fünf Großbanken als Konsortialführer
Für die Emission hat SpaceX fünf renommierte Investmentbanken als Konsortialführer ausgewählt: Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley. Mehrere weitere Banken sollen unterstützende Rollen beim Börsengang übernehmen. Den beteiligten Instituten winken Gebühren in zweistelliger Millionenhöhe, sofern die Emission wie geplant verläuft.
SpaceX gilt als eines der wertvollsten privaten Unternehmen der Welt. Das Unternehmen betreibt unter anderem die Starlink-Satellitenkonstellation für globales Breitbandinternet sowie die Falcon-Raketenfamilie für kommerzielle und staatliche Starts. Ein erfolgreicher Börsengang würde das Unternehmen auch für Privatanleger direkt investierbar machen.
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Zur AktienanalyseDie vertrauliche Einreichung bei der SEC ist ein gängiger erster Schritt vor einem öffentlichen Börsengang in den USA. Sie erlaubt es Unternehmen, den Prozess diskret zu beginnen, bevor die Unterlagen offiziell veröffentlicht werden. Ein konkreter Börsengang ist damit jedoch noch nicht garantiert.


