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SpaceX verhandelt mit Saudi-Arabien über 5-Milliarden-Dollar-IPO-Einstieg

Elon Musks Raumfahrtunternehmen sucht vor dem Rekord-Börsengang Ankerinvestoren – der saudische Staatsfonds PIF soll 5 Milliarden Dollar einbringen.

SpaceX verhandelt mit Saudi-Arabien über 5-Milliarden-Dollar-IPO-Einstieg

SpaceX führt laut Insidern intensive Gespräche mit dem saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) über eine Beteiligung als Ankerinvestor in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar. Dies berichten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der Deal soll dem PIF helfen, eine Verwässerung seiner bestehenden Beteiligung von knapp unter 1 Prozent an SpaceX zu verhindern.

Das Unternehmen von Elon Musk plant einen Börsengang (IPO) mit einem angestrebten Emissionsvolumen von 75 Milliarden US-Dollar – ein beispielloser Betrag, der frühere Mega-IPOs wie den von Saudi Aramco (2019) und Alibaba (2014) deutlich übertreffen würde. SpaceX hat bereits vertrauliche IPO-Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und peilt einen Börsengang noch im Laufe dieses Jahres an.

Ankerinvestoren als Vertrauenssignal

Ankerinvestoren sind institutionelle Käufer, die sich vor der eigentlichen IPO-Roadshow zu einer festen Beteiligung verpflichten. Sie senden damit ein starkes Vertrauenssignal an den Markt und helfen, die Nachfrage nach dem Angebot zu stabilisieren. SpaceX hat laut drei weiteren Quellen bereits frühzeitig begonnen, solche Ankerinvestoren zu gewinnen – ungewöhnlich weit vor dem eigentlichen Börsendebüt.

Neben den Ankerinvestoren wird erwartet, dass ein erheblicher Teil der Aktien an wohlhabende Privatanleger geht, die von den Konsortialbanken betreut werden. SpaceX reagierte nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme, der PIF lehnte einen Kommentar ab. Alle Quellen betonten, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde und sich die Konditionen noch ändern könnten.

Enge Verbindungen zwischen Musk und Saudi-Arabien

Die Gespräche mit dem PIF kommen nicht überraschend: Der saudische Staatsfonds vertiefte seine Verbindungen zu Musks Unternehmensimperium zuletzt deutlich. Im November 2025 kündigten sein KI-Unternehmen HUMAIN und Musks KI-Firma xAI eine Kooperation zur Bereitstellung von 500 Megawatt Rechenzentrumskapazität in Saudi-Arabien an. Im Zuge dessen investierte der PIF über HUMAIN 3 Milliarden Dollar – noch vor der Fusion von xAI mit der Social-Media-Plattform X im März 2025.

SpaceX hat seinen Hauptsitz im texanischen Starbase und gilt als eines der wertvollsten privaten Unternehmen der Welt. Ein erfolgreicher Börsengang würde nicht nur Musk weiter stärken, sondern auch den globalen Raumfahrtmarkt neu definieren. Für deutsche Privatanleger könnte der IPO über US-Börsen zugänglich sein – allerdings dürften die begehrten Anteile zunächst vor allem institutionellen und vermögenden Investoren vorbehalten bleiben.

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