Städtetag fordert längere Fristen beim Heizungstausch
Wie sollen Städte auf Heizungstausch reagieren? Deutsche Städtetag fordert längere Übergangsfristen und Technologiemix.

Der Deutsche Städtetag fordert kurz vor der Kabinettssitzung des Bundes eine Überarbeitung der Pläne für den Heizungstausch, der mit der Reform des Gebäudeenergiegesetzes geplant ist. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy verlangt längere Übergangsfristen und einen Technologiemix für eine machbare Umsetzung der klimaneutralen Wärmeversorgung. Insbesondere für den Bestand gebe es noch viele Herausforderungen, wie die Schwierigkeit für die Wärmepumpe, in schlecht gedämmten Gebäuden effizient zu arbeiten. Alte Häuser benötigen eine umfassende Modernisierung, um eine effiziente Wärmeversorgung zu gewährleisten.
SPD-Chef Lars Klingbeil signalisiert zudem umfangreiche Hilfszahlungen für Immobilienbesitzer und Mieter, um den Umstieg beim Heizen zu fördern. Auch die Grünen sind zuversichtlich, dass eine gute Lösung erarbeitet wird, um die Menschen beim Heizungstausch und der Steigerung der Energieeffizienz zu unterstützen. Die Union fordert eine verlässliche Förderung für den Heizungsumstellung, um niemanden durch die neuen Vorgaben zu überfordern. Zudem sollten Steueranreize nicht nur für selbst genutzte Wohnungen, sondern auch bei Vermietung und Gewerbe geschaffen werden.
Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, dass ab dem kommenden Jahr jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll, um den Abschied von Gas- und Ölheizungen einzuläuten. Die Forderungen des Deutschen Städtetags zeigen, dass der Heizungstausch eine massive Herausforderung für viele Immobilienbesitzer darstellt und eine umfassende Unterstützung notwendig ist, um eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu gewährleisten.
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