Streit um Heizungsverbot: FDP fordert Technologieoffenheit
Die FDP fordert technologieoffene Lösungen bei der Umstellung auf klimafreundliche Heiztechnologien

Die FDP stellt sich bei den Plänen von Wirtschaftsminister Habeck zum vorgezogenen Verbot von neuen Öl- und Gasheizungen quer. Ein Entwurf für ein Verbot für den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen ab 2024 war öffentlich geworden.
An ihre Stelle sollen Heizungen treten, die mindestens zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Wirtschafts- und Bauministerium arbeiten an einem entsprechenden Gesetz. Die FDP befürchtet jedoch, dass durch das Verbot die Bau- und Mietkosten weiter steigen. Auch die Wirtschaft kritisiert das Vorhaben als unrealistisch und nicht finanzierbar.
Der Generalsekretär des Handwerksverbandes ZDH, Holger Schwannecke, fordert, dass energetische Sanierungen der Gebäudesubstanz vorangetrieben werden und für jedes Haus individuelle Lösungen ermöglicht werden sollten. Der Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Franz Xaver Peteranderl, bezeichnete die Verbotspläne als "wirtschaftspolitischen Unsinn".
Die Umsetzung sei unrealistisch, da es viel zu wenig Fachkräfte gebe, um die Millionen Heizkessel innerhalb weniger Jahre auszubauen beziehungsweise die Anlagen wie Wärmepumpen zu installieren. Auch Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), hält Habecks Pläne demnach für "nicht machbar". Die geplanten Regeln gingen völlig an der Realität vorbei.
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Zur AktienanalyseAus Sicht der Grünen sei eine großzügige Förderung nötig, um den Heizungsumstieg sozial zu flankieren. Ziel der Ampel sei es, raus aus der Abhängigkeit von fossilen Energien und hin zu den Erneuerbaren, auch im Gebäudesektor, zu gelangen.


