Studie: 935 KI-Start-ups in Deutschland – plus 36 Prozent
Schwerpunkte bei den Standorten sind Berlin und München

In Deutschland arbeiten 2025 laut einer aktuellen Studie 935 Start-ups an Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz – ein Zuwachs von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das Investitionsvolumen steigt ebenfalls: Bereits mehr als zwei Milliarden Euro Wagniskapital flossen in diesem Jahr in KI-Start-ups. In den vergangenen zehn Jahren summierten sich die Finanzierungen auf rund 7,6 Milliarden Euro. Zugenommen hat auch die Zahl der Unternehmen mit Runden über zehn Millionen Euro.
Schwerpunkte bei den Standorten sind Berlin mit 283 und München mit 200 Start-ups. Etwa die Hälfte der Neugründungen entfällt auf diese beiden Städte. Weitere Zentren sind Hamburg (71), Köln (26), Karlsruhe (22), Stuttgart (22), Frankfurt (21), Darmstadt (19), Aachen (14) und Düsseldorf (13). Sechs Bundesländer vereinen mehr als 90 Prozent der deutschen KI-Start-ups.
Die Studie führt den Anstieg auf mehrere Faktoren zurück: steigendes Vertrauen von Investoren in KI-Geschäftsmodelle, wachsende Nachfrage nach Lösungen in vielen Branchen sowie die Integration von KI in bestehende Prozesse, vor allem in der Industrie. Politische Signale verweisen zusätzlich auf die Bedeutung des Feldes; so wurde bei einem öffentlichen Termin betont, der Aufbau einer KI-Nation sei wahrscheinlich wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit.
Inhaltlich decken die jungen Unternehmen ein breites Spektrum ab. Häufige Anwendungsfelder sind Querschnittsfunktionen in Unternehmen wie Personalwesen oder Marketing. Stärker vertreten sind zudem Lösungen für das Gesundheitswesen sowie für Fertigung und Robotik.
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Zur AktienanalyseAls offene Punkte nennt die Studie die Skalierung vieler Geschäftsmodelle, insbesondere in späteren Finanzierungsphasen, den begrenzten Zugang zu internationalen Märkten und eine vergleichsweise langsame Einführung von KI in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Zugleich steigt das Interesse an Datenlösungen aus Deutschland und Europa, auch mit Blick auf Datensouveränität.


