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Südafrikas Bergbau setzt auf Reformen, Modernisierung und Partnerschaften

Auf der 136. Jahreshauptversammlung des Minerals Council South Africa skizzierte CEO Mzila Mthenjane einen ambitionierten Wachstumskurs für den Sektor.

Südafrikas Bergbau setzt auf Reformen, Modernisierung und Partnerschaften

JOHANNESBURG – Der südafrikanische Bergbausektor kann Wachstum, Qualifizierung und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern – das betonte Mzila Mthenjane, CEO des Minerals Council South Africa, auf der 136. Jahreshauptversammlung des Verbandes am 27. Mai 2025. Der Bergbau könne die wirtschaftliche Entwicklung, die industriellen Kapazitäten und den sozialen Fortschritt Südafrikas vorantreiben, sofern disziplinierte Reformen, Modernisierung und Partnerschaften konsequent umgesetzt werden.

„Wir können Wachstum, Qualifizierung und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern, die Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen und eine nachhaltige Zukunft für unsere Branche und unser Land sichern sowie aufzeigen, warum der Bergbau von Bedeutung ist", erklärte Mthenjane. Er hob hervor, dass der Sektor trotz eines komplexen, volatilen und sich entwickelnden nationalen und internationalen Umfelds erneut Widerstandsfähigkeit, Disziplin und die Fähigkeit zur Wertschöpfung bewiesen habe.

Intern habe der Minerals Council die Governance, die Nachfolgeplanung und die Risikoüberwachung gestärkt. Vierteljährliche Risikoüberprüfungen und strukturierte Vorstandssitzungen hätten die Abstimmung zwischen den Prioritäten der Interessenvertretung und neu entstehenden Risiken verbessert. Die Finanzdisziplin bleibe robust, was die Glaubwürdigkeit des Verbandes stärke.

Modernisierung als langfristiger Hebel

Mthenjane bezeichnete die Modernisierung als den entscheidenden langfristigen Hebel für sichere, gesunde und produktive Minen, die weltweit wettbewerbsfähig seien. Durch Partnerschaften wie dem Mandela Mining Precinct und dem Research Institute for Innovation and Sustainability integriert der Minerals Council Mechanisierung, Digitalisierung sowie Technologien zur Förderung von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb.

„Die Modernisierung in Südafrika ist auf den Menschen ausgerichtet und integraler Bestandteil von Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit – sie muss gleichzeitig Sicherheit, Gesundheit und Produktivität erhöhen, Qualifikationen vertiefen und die Effizienz verbessern", so Mthenjane. Dieser Ansatz unterscheide sich bewusst von rein technologiegetriebenen Modernisierungsmodellen anderer Bergbaunationen.

Im Jahr 2025 intensivierte der Rat zudem sein Engagement bezüglich des geänderten Employment Equity Act und startete die „Women in Mining Strategy 2025–2027". Untersuchungen zeigen starke Investitionen in die Kompetenzentwicklung, was das Engagement für die Stärkung der Belegschaft und die langfristige Nachhaltigkeit widerspiegelt.

Transformation, Infrastruktur und politische Sicherheit

Ein wachsender Bergbausektor, so Mthenjane, durchbreche Rassen- und Geschlechterbarrieren bei der Beschäftigung und schaffe wirtschaftliche Möglichkeiten durch die Entwicklung von Unternehmen und Zulieferern. Darüber hinaus entstünden Eigentumsmodelle für Mitarbeiter und Gemeinden, Investitionen in kritische Infrastruktur sowie eine Industrialisierung durch die Produktion kritischer Materialien und Mineralien. Auf diese Weise diversifiziere der Bergbau die Wirtschaft und nutze das volle Potenzial der südafrikanischen Fähigkeiten.

Zu den erklärten Prioritäten für das Jahr 2026 zählen:

  • Etablierung vorausschauender Sicherheits- und Gesundheitssysteme sowie Fortsetzung des Weges in Richtung „Zero Harm"
  • Stärkung der inklusiven Transformation durch Qualifizierungspipelines
  • Sicherstellung pragmatischer politischer Gewissheit im Rahmen der Mineral Resources Development Bill
  • Wiederherstellung der Infrastrukturzuverlässigkeit zur Freisetzung von Produktionswachstum

Die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit erfordere kontinuierliche Infrastrukturreformen, regulatorische Sicherheit und beschleunigte Investitionen in die Exploration, betonte Mthenjane. Seit Januar arbeite der Rat an den grundlegenden Elementen, die Investitionen und Wachstum untermauern.

„Wir identifizieren, was Investitionen in Exploration, Minenentwicklung und Bergbaubetriebe einschränkt. Einige dieser Faktoren sind bekannt, jedoch tauschen wir uns mit einer breiten Palette von Stakeholdern auf lokaler und internationaler Ebene aus, um ein umfassendes Verständnis der Blockaden und Optionen zur Behebung dieser Einschränkungen zu entwickeln", berichtete der CEO. Die daraus resultierende Strategie solle ein fokussiertes Interventionsmodell liefern, Mechanismen identifizieren, um verfügbares Kapital in Projekte umzuwandeln, und Engpässe sichtbar machen, damit diese behoben werden können.

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