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Sunshine Silver plant US-Börsengang mit Bewertung von 2,32 Milliarden Dollar

Das Bergbauunternehmen will 330 Millionen Dollar einsammeln, um eine historische Silbermine in Idaho wieder in Betrieb zu nehmen.

Sunshine Silver plant US-Börsengang mit Bewertung von 2,32 Milliarden Dollar

Die Sunshine Silver Mining & Refining Company strebt bei ihrem geplanten Börsengang in den USA eine Bewertung von bis zu 2,32 Milliarden Dollar an. Das in Denver, Colorado, ansässige Unternehmen will mit dem frischen Kapital die Wiederaufnahme des Betriebs einer Mine im US-Bundesstaat Idaho finanzieren, in der Silber, Antimon und weitere Mineralien gefördert werden. Der Börsengang markiert einen bedeutenden Schritt für das 2010 gegründete Unternehmen.

Konkret plant Sunshine Silver die Ausgabe von 20 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 13,50 und 16,50 Dollar pro Stück. Damit könnte das Unternehmen bis zu 330 Millionen Dollar einnehmen. Die Aktien sollen an der New York Stock Exchange (NYSE) unter dem Tickersymbol „SSMR" gehandelt werden. Als gemeinsame Konsortialführer für die Emission fungieren Morgan Stanley, Scotiabank und BMO Capital Markets.

Historisch bedeutende Silberregion im Fokus

Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht die Wiederinbetriebnahme und Erweiterung einer ehemals stillgelegten Mine im Silver Valley in Idaho. Diese Region gilt als eine der historisch bedeutendsten Silberfördergebiete der gesamten Vereinigten Staaten. Sunshine Silver konzentriert sich laut eigenen Angaben auf den Erwerb, die Sanierung und den Betrieb von Edelmetallvorkommen in ganz Nordamerika.

Zu den namhaften Unterstützern des Unternehmens zählen die Electrum Group sowie Ospraie Management. Laut den Börsenunterlagen wird erwartet, dass die Electrum Group nach Abschluss des Börsengangs mehr als 50 Prozent der ausstehenden Aktien von Sunshine Silver halten wird. Damit bleibt die Kontrolle über das Unternehmen auch nach dem IPO fest in den Händen des bisherigen Großinvestors.

Bergbausektor testet Anlegerinteresse an Neunotierungen

Der geplante Börsengang von Sunshine Silver steht nicht allein. Nordamerikanische Bergbauunternehmen bereiten sich derzeit verstärkt darauf vor, das Interesse der Anleger an Neunotierungen zu testen. Hintergrund ist ein Nachfrageschub bei Metallen wie Silber, der zu Beginn dieses Jahres zu beobachten war.

Zu den weiteren in Erwägung gezogenen Transaktionen gehört der potenzielle Börsengang der nordamerikanischen Goldbestände von Barrick Mining. Darüber hinaus plant McEwen Copper einen IPO, der bis zum Jahresende rund 300 Millionen Dollar einwerben soll – zur Finanzierung eines Kupferprojekts in Argentinien. Die Aktivität im Bergbau-IPO-Segment spiegelt damit das gestiegene Investoreninteresse an Rohstoffen und Edelmetallen wider.

Für deutsche Privatanleger ist der Sektor besonders relevant, da Silber nicht nur als Industriemetall, sondern auch als Wertanlage und Inflationsschutz gilt. Die Entwicklungen am nordamerikanischen Bergbaumarkt können dabei als Indikator für die globale Nachfrage nach Edelmetallen dienen.

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