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Tesla einigt sich auf Schlichtung in Rassismus-Klage der US-Behörde

Der Elektroautobauer Tesla hat einer Mediation mit der US-Gleichstellungsbehörde EEOC zugestimmt, um eine Klage wegen systematischer Rassendiskriminierung beizulegen. Die Verhandlungen könnten bereits im Frühjahr beginnen.

Tesla einigt sich auf Schlichtung in Rassismus-Klage der US-Behörde

Tesla und die US-Gleichstellungsbehörde EEOC (Equal Employment Opportunity Commission) haben sich auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt, um eine Klage wegen rassistischer Diskriminierung im Werk Fremont beizulegen. Dies geht aus einer am Dienstag beim Bundesgericht in San Francisco eingereichten Erklärung hervor. Die Parteien arbeiten derzeit an der Auswahl eines Mediators, die Verhandlungen sollen voraussichtlich im März oder April 2026 beginnen.

Schwere Vorwürfe gegen Tesla

Die EEOC hatte Tesla im September 2023 während der Biden-Administration verklagt und dem Unternehmen vorgeworfen, gegen Bundesgesetze zur Gleichbehandlung am Arbeitsplatz verstoßen zu haben. Laut Behörde umfasste die Belästigung im kalifornischen Werk Fremont rassistische Beleidigungen sowie Graffiti mit Hakenkreuzen und Galgenstricken. Besonders brisant: Einige dieser rassistischen Symbole seien sogar auf Fahrzeugen aufgetaucht, die gerade vom Fließband liefen.

Tesla weist Vorwürfe zurück

Der in Austin, Texas, ansässige Elektroautohersteller hat die Vorwürfe vehement bestritten. Tesla erklärte, nichts von der angeblichen Belästigung gewusst zu haben und warf der Behörde "Schlagzeilenjagd" vor. Das Unternehmen argumentiert, dass es angemessen auf gemeldete Vorfälle reagiert habe.

Gerichtlicher Teilerfolg für Tesla

Das Werk Fremont steht bereits seit längerem wegen angeblicher Diskriminierung in der Kritik. Erst im November 2024 konnte Tesla einen juristischen Teilerfolg verbuchen: Ein kalifornischer Richter entschied, dass mehr als 6.000 schwarze Arbeiter des Werks Tesla nicht als Gruppe in einer Sammelklage verklagen können, da viele der ausgewählten Zeugen nicht aussagebereit waren.

Zeitplan für Mediation

Bis zum 17. Juni 2026 müssen beide Seiten dem Gericht einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreiten, falls die Schlichtung scheitern sollte. Die EEOC hat das Gericht gebeten, einige Fristen für die Beweiserhebung auszusetzen, damit die Mediation Vorrang erhält. Weder Tesla noch die EEOC äußerten sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Einigung zu dem Verfahren.

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