Tesla entgeht Verkaufsverbot in Kalifornien nach Anpassung der Autopilot-Werbung
Kalifornische Behörden verschieben Suspendierung nach Korrekturen bei irreführenden Bezeichnungen für Fahrerassistenzsysteme.

Tesla hat eine drohende Verkaufssuspendierung in Kalifornien abgewendet, nachdem der Elektroautohersteller seine Marketing-Kommunikation für Fahrerassistenzsysteme überarbeitet hat. Die kalifornische Kraftfahrzeugbehörde DMV hatte dem Unternehmen vorgeworfen, Verbraucher mit den Bezeichnungen "Autopilot" und "Full Self-Driving" in die Irre zu führen.
Die Aufsichtsbehörde hatte bereits 2022 Vorwürfe gegen Tesla erhoben und sich im Dezember 2024 verstärkt auf den Begriff "Autopilot" konzentriert. Tesla hatte zuvor bereits Anpassungen bei der Bezeichnung "Full Self-Driving" vorgenommen, um klarzustellen, dass eine ständige Überwachung durch den Fahrer erforderlich ist. Die DMV verschob daraufhin eine Anordnung zur Aussetzung der Verkäufe in Kalifornien – Teslas größtem US-Markt – um dem Unternehmen zusätzliche Zeit zur Reaktion zu geben.
Die Entwicklung erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt für die Elektroautobranche. Tesla und andere Hersteller kämpfen derzeit mit einem spürbaren Nachfragerückgang, nachdem wichtige Steuergutschriften ausgelaufen sind, die zuvor den Absatz angekurbelt hatten. Tesla-CEO Elon Musk hat den strategischen Fokus des Unternehmens inzwischen auf Robotaxis mit autonomer Fahrtechnologie sowie auf humanoide Roboter verlagert.
Unterschiede der Assistenzsysteme
Die beiden Systeme von Tesla bieten unterschiedliche Funktionen: "Autopilot" ermöglicht es Fahrzeugen, auf Autobahnen automatisch zu beschleunigen, zu bremsen und die Spur zu halten. Das erweiterte System "Full Self-Driving" erlaubt zusätzlich Spurwechsel und das Reagieren auf Verkehrssignale im Stadtverkehr. Trotz der Bezeichnungen handelt es sich bei beiden um Fahrerassistenzsysteme, die eine permanente Aufmerksamkeit und Überwachung durch den Fahrer erfordern.
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Zur AktienanalyseDie Kontroverse um die Namensgebung der Tesla-Systeme ist nicht neu. Kritiker bemängeln seit Jahren, dass die Begriffe "Autopilot" und "Full Self-Driving" bei Verbrauchern falsche Erwartungen wecken könnten. Die nun vorgenommenen Anpassungen sollen für mehr Klarheit sorgen und Missverständnisse über die tatsächlichen Fähigkeiten der Systeme vermeiden.


