Tesla-Neuzulassungen in der EU brechen im Januar ein
Der US-Elektroautobauer verliert Marktanteile, während der BEV-Markt in Europa deutlich wächst.

Tesla hat im Januar 2025 in der Europäischen Union nur 8.075 Fahrzeuge neu zugelassen – ein Rückgang von 17% gegenüber dem Vorjahreswert von 9.733 Einheiten. Das geht aus Daten des europäischen Automobilherstellerverbands ACEA hervor. Der Marktanteil des US-Elektroautobauers schrumpfte damit von 1,0% auf 0,8%.
Besonders auffällig: Tesla verlor Boden, obwohl der Gesamtmarkt für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEVs) in der EU stark zulegte. Der BEV-Anteil an allen Neuzulassungen stieg von 14,9% auf 19,3% – ein deutliches Signal, dass die Nachfrage nach reinen Elektroautos wächst, Tesla davon jedoch kaum profitiert.
Die gesamten Pkw-Neuzulassungen in der EU sanken im Januar um 3,9%. Hybrid-Elektrofahrzeuge blieben mit einem Anteil von 38,6% die meistverkaufte Antriebsart, während Benzin- und Dieselmodelle weiter an Bedeutung verloren.
Wachsender Wettbewerb setzt Tesla unter Druck
Insbesondere in den wichtigen Märkten Frankreich und Deutschland verzeichneten BEVs starkes Wachstum – getrieben von etablierten europäischen Herstellern wie Volkswagen, Renault und Stellantis. Diese Entwicklung verdeutlicht den zunehmenden Wettbewerbsdruck auf Tesla in einem Segment, das der Konzern lange dominierte.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger und Verbraucher ist der Trend bedeutsam: Europäische Automobilhersteller holen im Elektrosegment spürbar auf. Tesla steht damit vor der Herausforderung, seine Marktposition in Europa zu verteidigen – trotz eines grundsätzlich wachsenden Marktes für Elektromobilität.


