Tesla steigert China-Absatz im ersten Quartal um 23,5 Prozent
Das Shanghaier Gigafactory-Werk verzeichnet das zweite Quartal in Folge deutliches Wachstum.

Tesla hat seinen Absatz aus der chinesischen Fabrik in Shanghai im ersten Quartal 2026 kräftig gesteigert. Laut Daten des chinesischen Branchenverbandes CPCA stiegen die Verkäufe aus dem Werk um 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit beschleunigt sich das Wachstum erheblich – im Schlussquartal 2025 hatte das Plus noch bei lediglich 1,9 Prozent gelegen.
In der Shanghaier Gigafactory produziert Tesla die Modelle 3 und Y – sowohl für den chinesischen Heimatmarkt als auch für den Export. Besonders das Model 3 wird von dort nach Europa geliefert, wo der Tesla-Absatz zuletzt in mehreren Ländern zulegte. China bleibt damit ein zentraler Produktionsstandort im globalen Liefernetz des Konzerns.
Weltweite Quartalszahlen im Fokus der Anleger
Noch am selben Nachmittag wurden die globalen Absatzzahlen für das erste Quartal erwartet. Analysten rechneten im Vorfeld damit, dass Tesla konzernweit fast zehn Prozent mehr Fahrzeuge verkauft hat als im Vorjahr. Im Jahr 2025 hatte Tesla einen spürbaren Absatzeinbruch verbucht, der die Aktie zeitweise stark belastete.
Für den Einbruch 2025 machten Beobachter zwei Faktoren verantwortlich: Zum einen hatte das meistverkaufte Modell Y eine umfangreiche Überarbeitung erhalten, was zu einer typischen Kaufzurückhaltung vor dem Modellwechsel geführt hatte. Zum anderen sorgte das öffentlichkeitswirksame politische Engagement von Tesla-Chef Elon Musk für US-Präsident Donald Trump bei zahlreichen Kunden für scharfe Kritik und Kaufboykotte – besonders in Europa.
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Zur AktienanalyseFür Privatanleger bleibt die Entwicklung der China-Verkaufszahlen ein wichtiger Indikator. Das Reich der Mitte ist der größte Einzelmarkt für Elektrofahrzeuge weltweit, und die Shanghaier Fabrik trägt maßgeblich zur globalen Auslieferungsquote bei. Ein anhaltend starkes Wachstum dort könnte die Markterwartungen für das Gesamtjahr stützen.


