Thyssenkrupp Marine Systems verzeichnet Rekordaufträge
Zwei U-Boot-Bestellungen aus Singapur treiben die Expansion und Verselbstständigung voran

Die Werftentochter von Thyssenkrupp, Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS), kann einen signifikanten Anstieg des Auftragsbestands verzeichnen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/25 erreichte das Unternehmen ein Orderbuch von 16,1 Milliarden Euro, was im Vergleich zu den 11,7 Milliarden Euro zum Abschluss des Geschäftsjahres 2023/24 eine deutliche Steigerung darstellt. Besonders durch eine kürzlich erfolgte Nachbestellung von zwei U-Booten für Singapur konnte der Auftragsbestand weiter auf rund 18 Milliarden Euro steigen. Diese Entwicklung verstärkt die Position von TKMS und weckt den Ehrgeiz des Unternehmens, das seine Verselbstständigung aktiv vorantreibt, um von den Wachstumsmöglichkeiten auf dem Markt bestmöglich zu profitieren.
Oliver Burkhard, CEO von TKMS, erklärte, dass die Verselbstständigung des Unternehmens mit Nachdruck verfolgt werde. Thyssenkrupp plant, innerhalb des Kalenderjahres einen Minderheitsanteil von Marine Systems abzuspalten. Dabei soll der Thyssenkrupp-Konzern weiterhin mindestens 51 Prozent der Anteile behalten, plus eine Aktie. Auch eine Beteiligung des Bundes sei weiterhin eine Option. Diese Entscheidung ist Teil der Strategie, das Unternehmen für die Herausforderungen des Marktes besser aufzustellen und zukünftige Wachstumschancen zu nutzen.
TKMS beschäftigt weltweit mehr als 8000 Mitarbeiter an seinen drei Werften in Kiel, Wismar und dem brasilianischen Itajai. Das Unternehmen ist auf den Bau von U-Booten und Marineschiffen spezialisiert und hat sich in den letzten Jahren als führender Anbieter auf dem internationalen Markt etabliert. Mit der positiven Entwicklung des Auftragsbestands und der anstehenden Verselbstständigung zeigt sich, dass TKMS gut positioniert ist, um in Zukunft weiterhin eine wichtige Rolle in der globalen Marineindustrie zu spielen.
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