TKMS mit Rekord-Auftragsbestand: U-Boot-Bauer hebt Umsatzprognose deutlich an
Thyssenkrupp Marine Systems profitiert von gestiegener Rüstungsnachfrage und erreicht Auftragsbestand von 22 Milliarden Dollar.

Der deutsche U-Boot-Bauer Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) verzeichnet einen Rekord-Auftragsbestand von 22 Milliarden Dollar und hebt seine Umsatzprognose für 2026 deutlich an. Das im vergangenen Jahr von Thyssenkrupp abgespaltene Unternehmen erwartet nun ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 5 Prozent, nachdem zuvor noch eine Spanne von minus 1 bis plus 2 Prozent prognostiziert worden war.
Die neue Prognose liegt über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 2,9 Prozent laut einer LSEG-Umfrage unter Banken und Maklerhäusern. CEO Oliver Burkhard führt die positive Entwicklung auf die anhaltend hohe Nachfrage nach modernen maritimen Verteidigungssystemen zurück.
"Angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen verzeichnen unsere Kunden weiterhin eine hohe Nachfrage nach fortschrittlichen maritimen Fähigkeiten", erklärte Burkhard. Als einziger vollintegrierter Anbieter von Marinesystemen in Europa sieht sich TKMS ideal positioniert, um die Anforderungen der Branche zu erfüllen.
Rüstungsboom durch Ukraine-Krieg
Wie viele Wettbewerber profitiert TKMS vom sprunghaft gestiegenen Interesse der Investoren an Rüstungs- und Waffenherstellern. Ausgelöst wurde dieser Boom durch den Ukraine-Krieg sowie den zunehmenden Druck der USA auf Europa, die eigenen Verteidigungskapazitäten massiv auszubauen.
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Zur AktienanalyseDie Abspaltung von Thyssenkrupp im vergangenen Jahr ermöglicht TKMS nun größere unternehmerische Flexibilität in einem wachsenden Marktumfeld. Der Konzern gehört zu den führenden Herstellern konventioneller U-Boote weltweit und beliefert zahlreiche NATO-Staaten sowie internationale Partner.


