TotalEnergies prüft Venezuela-Rückkehr: 100 Mrd. Dollar nötig
Der französische Energiekonzern TotalEnergies erwägt eine Rückkehr nach Venezuela. CEO Patrick Pouyanne fordert jedoch klare rechtliche Rahmenbedingungen und beziffert die notwendigen Investitionen auf rund 100 Milliarden Dollar.

TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanne hat am Dienstag vor Investoren erstmals konkrete Pläne für eine mögliche Rückkehr nach Venezuela skizziert. Der französische Energieriese hatte das südamerikanische Land in den vergangenen Jahren wie viele andere internationale Ölkonzerne verlassen müssen.
Klare Rahmenbedingungen gefordert
"Die Akteure wollen zurück nach Venezuela drängen, aber dies erfordert klare Rahmenbedingungen und wird Zeit in Anspruch nehmen", erklärte Pouyanne gegenüber Investoren. Der CEO machte deutlich, dass eine Rückkehr nur unter stabilen politischen und rechtlichen Bedingungen möglich sei.
Massive Investitionen erforderlich
Besonders bemerkenswert sind die Zahlen, die Pouyanne für den Wiederaufbau der venezolanischen Ölindustrie nannte. Um die Ölproduktion des Landes um eine Million Barrel pro Tag zu steigern, wären Investitionen von etwa 100 Milliarden Dollar notwendig. Diese Summe verdeutlicht das Ausmaß der Herausforderungen in Venezuela.
Hintergrund der Entwicklung
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Zur AktienanalyseVenezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven. Jahrelange politische Instabilität, Sanktionen und mangelnde Investitionen haben jedoch zu einem dramatischen Rückgang der Fördermengen geführert. Mehrere internationale Ölkonzerne mussten das Land in den vergangenen Jahren verlassen.
TotalEnergies evaluiert nun seine Optionen, wobei eine schnelle Rückkehr aufgrund der komplexen Situation unwahrscheinlich erscheint. Die Äußerungen Pouyannes zeigen jedoch, dass der Konzern das Potenzial des venezolanischen Marktes nicht aus den Augen verloren hat.

