ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Trump-Ankündigung treibt Rüstungsaktien: Verteidigungsbudget soll auf 1,5 Billionen Dollar steigen

US-Präsident Donald Trump plant eine massive Erhöhung des Verteidigungsbudgets auf 1,5 Billionen Dollar für 2027. Die Ankündigung ließ Rüstungsaktien wie Lockheed Martin und Northrop Grumman um bis zu 7 Prozent steigen.

Trump-Ankündigung treibt Rüstungsaktien: Verteidigungsbudget soll auf 1,5 Billionen Dollar steigen

US-Verteidigungsaktien haben sich am Donnerstag deutlich erholt, nachdem Präsident Donald Trump eine drastische Aufstockung des Militärhaushalts angekündigt hatte. Der US-Verteidigungshaushalt für 2027 soll nach Trumps Plänen auf 1,5 Billionen Dollar ansteigen – ein gewaltiger Sprung gegenüber den für 2026 genehmigten 901 Milliarden Dollar.

Kräftige Kursgewinne bei Rüstungskonzernen

Die Aktien der großen US-Rüstungsunternehmen legten im vorbörslichen Handel kräftig zu. Northrop Grumman und Lockheed Martin kletterten jeweils um rund 7 Prozent, nachdem beide Titel am Mittwoch noch etwa 5 Prozent verloren hatten. RTX gewann 4,6 Prozent, während L3Harris Technologies um 6,2 Prozent und General Dynamics um 5,5 Prozent zulegten.

Auch kleinere Rüstungsfirmen profitierten von der Ankündigung: Kratos Defense stieg um 8,8 Prozent, AeroVironment legte 7,7 Prozent zu. Die Erholung folgte auf einen schwachen Handelstag, an dem Trump mit Sanktionen gegen US-Auftragnehmer wie RTX gedroht hatte, sollten diese die Waffenproduktion nicht beschleunigen.

Analysten sehen verlängertes Wachstum statt Umsatzsprung

J.P. Morgan-Analysten dämpften jedoch die Erwartungen eines kurzfristigen Umsatzbooms. "Die Regierung müsste jede größere Steigerung vor den Zwischenwahlen verabschieden. Da noch viele Haushaltsausgleichsgelder aus dem letzten Jahr zugewiesen werden müssen, würde eine zusätzliche Finanzierung das Wachstum eher verlängern, als einen massiven kurzfristigen Umsatzanstieg zu bewirken", schrieben die Analysten in einer Notiz.

Die Zustimmung des Kongresses für eine solche massive Erhöhung könnte zwar eine Herausforderung darstellen, doch Trumps Republikaner, die knappe Mehrheiten sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus halten, haben bislang wenig Neigung gezeigt, den Ausgabenplänen des Präsidenten zu widersprechen.

Auswirkungen auf europäische Rüstungsunternehmen

Die Ankündigung dürfte auch die Debatte über höhere Verteidigungsausgaben in Europa befeuern. Europäische Rüstungskonzerne könnten mittelfristig von steigenden NATO-Budgets profitieren, da Trump wiederholt höhere Verteidigungsausgaben der europäischen Verbündeten gefordert hat.

Für deutsche Anleger bietet der Sektor interessante Chancen, birgt aber auch politische Risiken. Die Volatilität der vergangenen Tage zeigt, wie stark Rüstungsaktien auf politische Signale reagieren können.

RüstungsaktienTrumpVerteidigungsbudgetLockheed MartinNorthrop GrummanRTXUs-Militärhaushalt

Disclaimer