ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Trump einigt sich mit Regeneron auf günstigere Medikamentenpreise

US-Präsident Trump schließt Preisvereinbarung mit Regeneron ab – letztes der 17 großen Pharmaunternehmen im Meistbegünstigungsprogramm.

Trump einigt sich mit Regeneron auf günstigere Medikamentenpreise

Präsident Donald Trump hat am Donnerstag eine Preisvereinbarung mit Regeneron Pharmaceuticals bekannt gegeben. Damit schließt er das letzte Abkommen mit den 17 großen Pharmaunternehmen ab, die mit seiner Regierung verhandelt hatten. „Ich freue mich, bekannt geben zu können, dass eines der angesehensten Pharmaunternehmen der Welt – ehrlich gesagt kenne ich es sehr gut, es ist Regeneron – zugestimmt hat, seine verschreibungspflichtigen Medikamente zu stark vergünstigten Preisen nach dem Meistbegünstigungsprinzip anzubieten", sagte Trump im Oval Office.

Die Vereinbarungen mit den 17 Unternehmen – darunter Branchenriesen wie Pfizer, Eli Lilly und Amgen – sehen drastische Preissenkungen für Medikamente im Rahmen des staatlichen Medicaid-Programms vor. Medicaid ist das US-amerikanische Gesundheitsprogramm für einkommensschwache Bevölkerungsschichten. Auch Selbstzahler sollen von den günstigeren Preisen profitieren. Ziel von Trumps Initiative ist es, die US-Arzneimittelkosten an das Niveau anderer wohlhabender Nationen anzupassen.

Das Meistbegünstigungsprinzip als Kernstück der Vereinbarung

Das sogenannte „Most-Favored-Nation"-Prinzip (Meistbegünstigungsprinzip) verpflichtet die Pharmaunternehmen dazu, ihre Medikamente nicht teurer zu verkaufen als im günstigsten Vergleichsland. US-Patienten zahlen derzeit mit Abstand am meisten für verschreibungspflichtige Medikamente – oft fast dreimal so viel wie in anderen Industrieländern. Im Gegenzug für die Preiszugeständnisse erhalten die Arzneimittelhersteller eine dreijährige Befreiung von Zöllen auf Medikamentenimporte.

Die Unternehmen haben sich zudem verpflichtet, Medikamente über eine neue staatliche Plattform namens TrumpRx.gov direkt an Verbraucher zu verkaufen. Darüber hinaus sagten sie Investitionen in Milliardenhöhe in den USA zu. Die 17 beteiligten Unternehmen decken laut Chris Klomp, Chefberater des US-Gesundheitsministeriums, 86 Prozent des Marktes für Markenarzneimittel in den Vereinigten Staaten ab. Klomp spielte eine führende Rolle bei den Verhandlungen.

Konkrete Preissenkungen bei Regeneron

Im Fall von Regeneron nannte Trump konkrete Zahlen: Das Cholesterinmedikament Praluent soll künftig für 225 US-Dollar erhältlich sein – bisher kostete es 537 US-Dollar. Das Präparat wird zudem auf der Plattform TrumpRx gelistet. Darüber hinaus hat Regeneron die Zulassung für seine Gentherapie Otarmeni für Kinder mit einer seltenen Form von Hörverlust erhalten. Trump zufolge wird diese Therapie in den USA kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Aktie von Regeneron reagierte positiv auf die Ankündigung und schloss den Handelstag mit einem Plus von 2,6 Prozent. Für Anleger und Beobachter des Pharmasektor ist die Einigung ein Signal, dass die Trump-Regierung ihre Preisdruckstrategie gegenüber der Branche konsequent umsetzt.

Einordnung: Generika dominieren den US-Markt

Ein wichtiger Kontext für die Bewertung der Vereinbarungen: Laut der US-Arzneimittelbehörde FDA sind mehr als 90 Prozent der in den USA verkauften Medikamente Generika. Die Abkommen mit den 17 Markenherstellern betreffen also einen vergleichsweise kleinen, aber preislich besonders relevanten Teil des Gesamtmarktes. Für deutsche Anleger, die in US-Pharmawerte investiert sind, bleibt die Entwicklung der Preispolitik unter Trump ein zentraler Faktor für die Bewertung der Branche.

RegeneronTrump MedikamentenpreiseMeistbegünstigungsprinzipPharmaunternehmen UsaMedicaid PreissenkungTrumprxPraluent Preis

Disclaimer