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Trump: Iran-Absichtserklärung schließt Atomwaffen kategorisch aus

US-Präsident Trump verkündet beim G7-Gipfel: Eine Absichtserklärung mit dem Iran verbietet Teheran den Besitz von Atomwaffen.

Trump: Iran-Absichtserklärung schließt Atomwaffen kategorisch aus

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag beim G7-Gipfel in Frankreich erklärt, dass eine Absichtserklärung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran festschreibt, dass Teheran niemals über eine Atomwaffe verfügen wird. Das Abkommen markiert einen potenziellen Wendepunkt in den seit Jahren angespannten Beziehungen zwischen Washington und Teheran. Trump kündigte den Pakt bereits kurz vor seiner Abreise nach Frankreich an.

Laut Trump soll das Abkommen in eine „zweite Phase" eintreten, sollte sich ein vorläufiger Friedensvertrag zwischen den USA und dem Iran als erfolgreich erweisen. Vertreter aus Washington und Teheran werden demnach in dieser Woche in der Schweiz zu einer feierlichen Unterzeichnung zusammenkommen. Berichten zufolge sollen parallel dazu Verhandlungen über die nuklearen Ambitionen des Irans beginnen.

Spekulationen über einen angeblichen Investmentfonds in Höhe von 300 Milliarden US-Dollar für den Iran wies Trump unterdessen zurück. Gegenüber dem Sender CNBC bezeichnete er solche Berichte als „lächerliches" Gerücht. Damit versuchte der Präsident, aufgekommene Zweifel an den Konditionen des Abkommens zu zerstreuen.

Straße von Hormus soll bis Freitag wiedereröffnet werden

Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung betrifft die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt für den globalen Ölhandel. Trump deutete an, die Meerenge werde im Rahmen der Vereinbarung bis Freitag vollständig wiedereröffnet. Die Straße war seit Wochen faktisch gesperrt. Trump betonte, sie sei bereits „teilweise geöffnet", und ergänzte: „Die Schiffe beginnen jetzt auszulaufen."

Das Wall Street Journal berichtete jedoch unter Berufung auf hochrangige US-Beamte, dass eine gewisse Unsicherheit bezüglich Trumps Zeitplan für die Wiedereröffnung der Meerenge bestehe. Die genauen Details des Abkommens bleiben damit vorerst unklar.

Ölpreise unter Druck – Brent fällt unter 80 Dollar

Die Aussicht auf neue Öllieferungen für den Weltmarkt sorgte unmittelbar für Bewegung an den Rohstoffmärkten. Brent-Rohöl-Futures, die globale Benchmark für Öl, weiteten ihre Verluste deutlich aus und rutschten unter die Marke von 80 US-Dollar pro Barrel. Zuletzt hatte Brent zeitweise über 110 US-Dollar pro Barrel notiert.

Der Preisrückgang brachte Brent auf Tiefststände, die seit Beginn des gemeinsamen US-israelischen Angriffs auf den Iran Ende Februar nicht mehr erreicht worden waren. Vor dem Ausbruch des Konflikts wurde Brent-Öl bei etwa 70 US-Dollar pro Barrel gehandelt. Der starke Preisverfall spiegelt die Erwartung der Märkte wider, dass eine Entspannung im Nahen Osten die Ölversorgung wieder normalisieren könnte.

Für deutsche Anleger und Verbraucher ist die Entwicklung von besonderer Bedeutung: Ein dauerhaft niedrigerer Ölpreis könnte die Energiekosten in Europa spürbar entlasten und den Inflationsdruck mindern. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob die diplomatischen Fortschritte zwischen den USA und dem Iran tatsächlich nachhaltig sind.

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