Trump-Konten: 5 Millionen Kinder angemeldet, 1,2 Millionen erhalten 1.000-Dollar-Startkapital
Finanzminister Bessent verkündet beim CNBC-Forum beeindruckende Zahlen zum neuen steuerbegünstigten Kindersparprogramm der USA.

Bereits 5 Millionen Kinder wurden für die sogenannten „Trump-Konten" angemeldet. Das gab US-Finanzminister Scott Bessent am Mittwoch beim „Invest in America Forum" von CNBC bekannt. Von diesen 5 Millionen angemeldeten Kindern haben 1,2 Millionen Anspruch auf ein staatliches Startkapital in Höhe von 1.000 US-Dollar im Rahmen eines Pilotprogramms.
Die neuen steuerbegünstigten Anlagekonten für Kinder wurden durch Präsident Donald Trumps sogenannte „Big Beautiful Bill" gesetzlich verankert. Der offizielle Starttermin für das Programm ist der 4. Juli – ein symbolisch gewähltes Datum, das mit dem amerikanischen Unabhängigkeitstag zusammenfällt.
Wer hat Anspruch auf ein Trump-Konto?
Grundsätzlich können alle Kinder in den USA unter 18 Jahren mit einer Sozialversicherungsnummer ein Trump-Konto eröffnen. Das Programm richtet sich damit an eine breite Bevölkerungsschicht und soll Kindern frühzeitig den Zugang zu Kapitalmarktinvestitionen ermöglichen.
Das staatliche Startkapital des Finanzministeriums in Höhe von 1.000 US-Dollar steht jedoch nicht allen Kindern zu. Laut Finanzminister Bessent ist dieser Beitrag ausschließlich für Babys vorgesehen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen – die genauen Geburtszeiträume und Bedingungen wurden im Rahmen des Pilotprogramms festgelegt.
Hintergrund: Steuerbegünstigte Anlagekonten für die nächste Generation
Das Konzept der Trump-Konten erinnert an bestehende amerikanische Sparmodelle wie den „529-Plan" oder das „Coverdell Education Savings Account", geht jedoch mit dem staatlichen Startkapital einen Schritt weiter. Die Idee, Kindern bereits bei der Geburt ein Anlagekapital bereitzustellen, wird in der Finanzwelt auch als „Baby Bond"-Konzept diskutiert.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Beobachter ist das Programm besonders interessant, da es zeigt, wie die USA versuchen, breitere Bevölkerungsschichten frühzeitig an den Kapitalmarkt heranzuführen. In Deutschland gibt es zwar Sparprodukte wie das Kindersparbuch oder ETF-Sparpläne für Minderjährige, ein vergleichbares staatliches Startkapitalprogramm in dieser Größenordnung existiert hierzulande jedoch nicht.
Die hohe Anmeldezahl von bereits 5 Millionen Kindern noch vor dem offiziellen Programmstart am 4. Juli deutet auf ein erhebliches Interesse in der amerikanischen Bevölkerung hin. Ob das Programm langfristig die gewünschten wirtschaftlichen Effekte erzielt und wie es finanziert wird, bleibt abzuwarten.


