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Trump plant Kaufverbot für Großinvestoren mit über 100 Häusern

Das Weiße Haus übermittelte dem Kongress ein Memorandum mit Details zum geplanten Immobilieninvestoren-Verbot.

Trump plant Kaufverbot für Großinvestoren mit über 100 Häusern

Das Weiße Haus hat dem US-Kongress ein Memorandum mit konkreten Details zu Präsident Donald Trumps geplantem Kaufverbot für institutionelle Immobilieninvestoren übermittelt. Dies berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Kopie des Dokuments. Der Vorschlag zielt darauf ab, den überhitzten amerikanischen Wohnimmobilienmarkt zu entlasten.

Kernpunkt des Plans: Investoren, die bereits mehr als 100 Einfamilienhäuser besitzen, sollen keine weiteren Immobilien mehr erwerben dürfen. Damit richtet sich die Initiative vor allem gegen große institutionelle Anleger und Immobilienfonds, die in den vergangenen Jahren massenhaft Einfamilienhäuser aufgekauft und damit die Preise für private Käufer in die Höhe getrieben haben.

Ausnahmen für Neubau und Sanierung

Der Plan des Weißen Hauses sieht jedoch Ausnahmeregelungen vor. Investoren, die Häuser gezielt für Vermietungszwecke neu bauen oder umfassend sanieren, sollen vom Verbot ausgenommen werden. Damit will die Regierung verhindern, dass das Angebot an Mietwohnungen durch die Regelung weiter eingeschränkt wird.

Die Trump-Administration drängt die Gesetzgeber bereits seit Wochen, das Investorenverbot als Zusatzklausel in laufende Wohnungsbaupakete aufzunehmen. Sowohl der Senat als auch das Repräsentantenhaus arbeiten derzeit an entsprechenden Gesetzesvorhaben. Die Koordination zwischen beiden Kammern gestaltet sich jedoch schwierig.

Die Republikaner im Repräsentantenhaus verabschiedeten in der vergangenen Woche einen neuen Gesetzentwurf zum Wohnungsbau – ohne das Investorenverbot. Der Senat hatte bereits im vergangenen Herbst einen eigenen Entwurf beschlossen und verhandelt nun über eine neue Fassung, die mit der Vorlage des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden soll.

Senat als entscheidende Hürde

Vertreter der Trump-Administration konzentrieren sich nun auf den Gesetzentwurf des Senats als wichtigstes Vehikel, um das Investorenverbot gesetzlich zu verankern. Ob die Maßnahme tatsächlich Eingang in das finale Gesetz findet, bleibt angesichts der politischen Verhandlungen offen. Für deutsche Anleger mit US-Immobilieninvestments könnte ein solches Verbot mittelfristig die Marktdynamik beeinflussen.

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