Trump-Regierung scheitert mit Immobilien-Verbot – Kroger mit neuem CEO
Die Trump-Administration erleidet eine Niederlage im Kongress: Ihr geplantes Verbot für Wall-Street-Investoren zum Kauf von Einfamilienhäusern stößt auf parteiübergreifenden Widerstand. Derweil vollzieht die US-Supermarktkette Kroger einen bedeutenden Füh

Die Pläne der Trump-Regierung, institutionellen Investoren den Erwerb von Einfamilienhäusern zu verbieten, stoßen im US-Kongress auf erheblichen Widerstand. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, lehnten Abgeordnete beider Kammern in den vergangenen Wochen entsprechende Änderungsanträge ab. Das Weiße Haus hatte versucht, das Verbot in laufende Gesetzesvorhaben einzubringen.
Breite Ablehnung aus der Wirtschaft
Das vorgeschlagene Verbot trifft auf massive Kritik aus verschiedenen Lagern. Neben der Wohnungsbaubranche lehnen auch Befürworter freier Märkte und Wall-Street-Manager die Maßnahme ab. Beobachter warnen, dass ein solcher Eingriff die parteiübergreifende Unterstützung für wichtige Wohnungsbaugesetze gefährden könnte, die bereits seit Monaten in Vorbereitung sind.
Die Debatte um institutionelle Investoren im US-Wohnungsmarkt hat in den vergangenen Jahren an Brisanz gewonnen. Kritiker argumentieren, dass große Investmentfirmen durch den Aufkauf von Einfamilienhäusern die Preise in die Höhe treiben und Erstkäufern den Zugang zum Eigenheim erschweren.
Kroger beendet CEO-Suche
In einer separaten Entwicklung gab die US-Supermarktkette Kroger die Ernennung von Greg Foran zum neuen Vorstandsvorsitzenden bekannt. Foran, ein ehemaliger Walmart-Manager, übernimmt die Position mit sofortiger Wirkung. Die Suche nach einem Nachfolger für den langjährigen CEO Rodney McMullen hatte fast ein Jahr gedauert.
Die Personalie wurde von Investoren positiv aufgenommen: Die Kroger-Aktie legte unmittelbar nach der Ankündigung um 4 Prozent zu. Foran bringt umfangreiche Erfahrung im US-Einzelhandel mit und soll das Unternehmen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld führen.
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Zur AktienanalyseAuswirkungen für deutsche Investoren
Für deutsche Anleger mit Engagements in US-Immobilienfonds oder -REITs bleibt die Situation vorerst entspannt. Das gescheiterte Verbot zeigt jedoch, dass politische Eingriffe in den Immobilienmarkt weiterhin ein Risikofaktor bleiben. Zugleich unterstreicht die positive Marktreaktion auf die Kroger-Personalie die Bedeutung stabiler Unternehmensführung im volatilen Einzelhandelssektor.


