Trump sicherte sich 2025 Kredit über 50 Millionen Dollar bei Charles Schwab
US-Präsident Donald Trump nahm einen Kredit über mehr als 50 Millionen Dollar bei der Charles Schwab Bank auf – besichert durch Wertpapiere.

US-Präsident Donald Trump hat im vergangenen Jahr eine Kreditlinie über mehr als 50 Millionen Dollar bei der Charles Schwab Bank aufgenommen. Dies geht aus seiner jährlichen Offenlegungserklärung für 2025 hervor, die beim US-Amt für Regierungsethik (Office of Government Ethics) eingereicht wurde. In seinem Ethikbericht für 2024 war diese Kreditlinie noch nicht aufgeführt.
Bei dem Kredit handelt es sich um eine sogenannte „Pledged-Asset Line" – ein in den USA verbreitetes Finanzinstrument, bei dem Kreditnehmer ihre Wertpapieranlagen als Sicherheit für Barkredite hinterlegen. Der Zinssatz der Kreditlinie beträgt laut der am Dienstag veröffentlichten Offenlegung 3,9 Prozent. Die genaue Höhe des in Anspruch genommenen Darlehens sowie der konkrete Verwendungszweck wurden nicht bekannt gegeben.
Flexible Kreditlinie ohne festes Fälligkeitsdatum
Laut der Website von Charles Schwab zeichnet sich dieses Kreditmodell durch besondere Flexibilität aus: Es gibt weder eine Mindestinanspruchnahme noch ein festes Fälligkeitsdatum. Solche Kreditlinien können für eine Vielzahl finanzieller Bedürfnisse genutzt werden – darunter Immobilienkäufe oder Steuerzahlungen. Für vermögende Privatpersonen sind derartige Instrumente eine gängige Methode, Liquidität zu schaffen, ohne Wertpapiere verkaufen zu müssen.
Die Offenlegungserklärung enthält neben dem Schwab-Kredit noch eine weitere bemerkenswerte Information: Trump erzielte im vergangenen Jahr Einkünfte von mehr als 1,4 Milliarden Dollar aus den Krypto-Geschäften seiner Familie. Diese Zahl verdeutlicht, in welchem Ausmaß digitale Vermögenswerte das Gesamtvermögen des US-Präsidenten in den vergangenen Jahren verändert haben.
Krypto-Einnahmen prägen Trumps Vermögensbild
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Zur AktienanalyseDie enormen Einnahmen aus dem Krypto-Bereich unterstreichen, wie stark Trump und seine Familie auf digitale Assets gesetzt haben. Mit mehr als 1,4 Milliarden Dollar aus diesem Segment stellen Kryptowährungen und verwandte Geschäfte mittlerweile einen zentralen Bestandteil seines finanziellen Portfolios dar. Für deutsche Anleger und Beobachter ist dies ein weiteres Zeichen dafür, dass Kryptowährungen auch auf höchster politischer Ebene in den USA als ernstzunehmende Anlageklasse angekommen sind.
Die jährlichen Offenlegungspflichten für US-Präsidenten und hochrangige Regierungsbeamte sollen Transparenz über finanzielle Interessen und mögliche Interessenkonflikte herstellen. Das Office of Government Ethics veröffentlicht diese Berichte, um der Öffentlichkeit Einblick in die Vermögensverhältnisse gewählter und ernannter Amtsträger zu geben. Die Einreichung für 2025 wurde am Dienstag veröffentlicht.


