Trumps Iran-Rede löst globalen Markteinbruch und Stagflationsängste aus
Investoren weltweit reagieren mit massiven Verkäufen auf Trumps Ankündigung, den Iran-Konflikt noch Wochen fortzusetzen.

Die globalen Finanzmärkte haben am Donnerstag einen heftigen Rückschlag erlitten. Auslöser war eine Fernsehansprache von US-Präsident Donald Trump zum laufenden Iran-Konflikt, in der er eine Fortsetzung der Militäroperationen für mindestens zwei bis drei weitere Wochen ankündigte – ohne einen klaren Zeitplan für eine Lösung zu nennen.
Die Marktreaktion war unmittelbar und eindeutig negativ. Aktien und Anleihen weltweit gaben deutlich nach, während der US-Dollar als sicherer Hafen zulegte. Besonders markant: Der Brent-Rohölpreis stieg um rund 5 Prozent auf über 106 US-Dollar pro Barrel. Im Zentrum der Anlegersorgen steht die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, durch die täglich rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen.
Russel Chesler, Investmentchef bei VanEck Australia, brachte die Stimmung auf den Punkt: „Die entscheidende Frage für alle Investoren lautet: Wann ist das vorbei? Genau das erzeugt die Volatilität. Wir bewegen uns auf eine Stagflation zu – mit niedrigerem Wachstum und höheren Inflationserwartungen.
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