Twitter-Hack löst Bitcoin-ETF Chaos aus
SEC-Falschmeldung führt zu Kurschaos - Spannung steigt vor Entscheidung am 10. Januar

Am Dienstag sorgte eine Nachricht auf dem Sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter) für Aufregung in der Kryptowelt und ließ die Herzen von Bitcoin-Anhängern und ETF-Anbietern höher schlagen. In einem scheinbar offiziellen Statement verkündete der Twitter-Account der US-Börsenaufsicht SEC, dass die Zulassung von Bitcoin-ETFs für die Notierung an allen registrierten nationalen Wertpapierbörsen erteilt worden sei. Eine lang ersehnte Nachricht, die die Branche bereits seit Monaten erwartet hatte. Die Krypto-Community jubelte, und der Bitcoin-Kurs stieg rasant an.
Doch die Euphorie währte nur kurz, denn SEC-Chef Gary Gensler meldete sich über sein persönliches Konto auf X zu Wort und klärte die Situation auf. Der zuvor veröffentlichte Tweet sei nicht autorisiert gewesen, der SEC-Account sei kompromittiert worden, und es gebe keine Genehmigung für börsengehandelte Spot-Bitcoin-Produkte. Das sorgte für Verwirrung und Ernüchterung an den Märkten.
Die SEC hat noch bis zum 10. Januar Zeit, eine endgültige Entscheidung über die Zulassung des Bitcoin-ETFs zu treffen. Bisher hatten die Aufsichtsbehörden in den USA Bedenken gegenüber einem solchen börsengehandelten Fonds geäußert, der den Kurs der ältesten und größten Kryptowährung verfolgt. Allerdings wird erwartet, dass die SEC am Mittwoch grünes Licht geben könnte.
Die Diskussion um einen Bitcoin-ETF hatte im vergangenen Sommer Fahrt aufgenommen, als der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock einen entsprechenden Antrag stellte. Dies führte zu einer Welle von Anträgen von kleineren Anbietern. Infolgedessen war der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen. Im Oktober des Vorjahres lag er noch unter 27.000 Dollar, doch am Dienstag erreichte er zeitweise über 47.000 Dollar, was einem Anstieg von mehr als 70 Prozent entspricht.
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Zur AktienanalyseUnmittelbar nach der irrtümlichen Meldung der SEC schnellte der Bitcoin-Kurs auf 48.000 Dollar in die Höhe, stürzte jedoch ab, als die Wahrheit ans Licht kam. Die Verweigerung der Genehmigung führte dazu, dass der Bitcoin im Laufe des Abends auf 45.400 Dollar zurückfiel. Diese Vorfälle verdeutlichen die hohe Sensibilität und Volatilität des Kryptomarktes und die enormen Auswirkungen von Fehlinformationen auf die Kurse. Die Entscheidung der SEC am 10. Januar wird daher mit großer Spannung erwartet, da sie potenziell massive Auswirkungen auf den Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt haben könnte.


