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Uber investiert 1,25 Milliarden Dollar in Rivian für 50.000 Robotaxis

Der Fahrdienstvermittler und der E-Auto-Hersteller besiegeln eine milliardenschwere Partnerschaft für autonomes Fahren.

Uber investiert 1,25 Milliarden Dollar in Rivian für 50.000 Robotaxis

Uber Technologies und Rivian Automotive haben eine weitreichende Kooperation vereinbart: Uber plant, bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar in den Elektrofahrzeughersteller zu investieren. Im Gegenzug sollen bis 2031 bis zu 50.000 autonome Fahrzeuge auf der Uber-Plattform eingesetzt werden.

Konkret sieht die Vereinbarung vor, dass Uber oder seine Flottenpartner zunächst 10.000 autonome Versionen des kommenden Rivian-Modells R2 erwerben. Ab 2030 besteht zudem die Option, bis zu 40.000 weitere Robotaxis zu kaufen. Der Einsatz der Fahrzeuge ist in mehreren Ländern geplant.

Die Nachricht beflügelte die Rivian-Aktie: Im vorbörslichen Handel am Donnerstag legte das Papier deutlich zu. Rivian, das bislang vor allem durch seine elektrischen Pickups und SUVs bekannt ist, erhält durch die Partnerschaft einen strategisch wichtigen Zugang zum wachsenden Markt für autonome Mobilitätsdienste.

Robotaxi-Rennen nimmt Fahrt auf

Die Vereinbarung reiht sich in den globalen Wettlauf um autonome Fahrdienste ein. Uber selbst hatte sein eigenes Selbstfahrprogramm 2020 verkauft und setzt seitdem auf Partnerschaften mit Technologieanbietern. Mit Rivian gewinnt der Konzern nun einen Fahrzeugpartner, der gezielt autonome Varianten seiner Plattform entwickeln wird.

Für Rivian ist die Investition ein bedeutender Vertrauensbeweis. Das Unternehmen kämpft seit seinem Börsengang mit hohen Verlusten und dem Hochlauf der Produktion. Frisches Kapital von Uber und ein gesichertes Auftragsvolumen von bis zu 50.000 Fahrzeugen dürften die Planungssicherheit erheblich verbessern.

Deutsche Anleger beobachten den Robotaxi-Sektor mit wachsendem Interesse, da auch europäische Städte zunehmend autonome Mobilitätskonzepte prüfen. Die Rivian-Uber-Partnerschaft zeigt, dass sich der Markt für fahrerlose Fahrdienste trotz technischer Hürden weiter konsolidiert.

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