Uber investiert 1,25 Milliarden Dollar in Rivian-Robotaxis
Der Fahrdienst-Riese und das Elektroauto-Startup planen gemeinsam 10.000 autonome Fahrzeuge bis 2028.

Uber und Rivian Automotive haben am Donnerstag eine milliardenschwere Partnerschaft im Bereich autonomes Fahren bekannt gegeben. Uber wird bis zu 1,25 Milliarden Dollar in das Projekt investieren, sofern Rivian die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhält und vereinbarte Meilensteine erreicht. Ziel ist der Einsatz von 10.000 vollautonomen Versionen des neuen Rivian R2 SUV bis 2028.
Die ersten Robotaxis sollen in San Francisco und Miami starten – zwei Städte, die bereits als Testfelder für autonomes Fahren gelten. Bis Ende 2031 könnten Tausende weiterer Fahrzeuge in bis zu 25 Städten in den USA, Kanada und Europa folgen. Die R2-Robotaxis werden ausschließlich über die Uber-App buchbar sein.
Rivian rüstet R2 mit Lidar-Technologie aus
Für das autonome Fahren setzt Rivian auf modernste Sensortechnik. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen plant, den R2 ab Ende 2026 mit Lidar auszustatten – einem lichtbasierten Sensor, der Fahrzeugen eine präzise Wahrnehmung ihrer Umgebung ermöglicht. Diese Technologie gilt als wichtiger Baustein für zuverlässiges autonomes Fahren.
Die Partnerschaft zeigt, wie Uber seine Strategie im Bereich autonomer Mobilität konsequent ausbaut. Statt eigene Fahrzeuge zu entwickeln, setzt der Konzern auf Kooperationen mit spezialisierten Herstellern. Für Rivian, das zuletzt unter Kostendruck stand, bedeutet die Investition einen bedeutenden strategischen und finanziellen Rückhalt.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger ist die Entwicklung besonders relevant: Rivian-Aktien (RIVN) legten nach der Ankündigung deutlich zu, während die Uber-Aktie leicht nachgab. Das Vorhaben steht im direkten Wettbewerb mit Waymo (Alphabet) und anderen Anbietern autonomer Fahrdienste, die den globalen Markt für sich beanspruchen wollen.


