UBS hebt DWS-Kursziel auf 70 Euro an – Dividendenrendite lockt
Analysten sehen 20 Prozent Aufwärtspotenzial für den deutschen Vermögensverwalter durch verbesserte Gewinnaussichten.

Die Aktie der DWS Group (ETR: DWSG) legte am Donnerstag um drei Prozent zu, nachdem die Schweizer Großbank UBS ihre Einschätzung für den deutschen Vermögensverwalter deutlich verbessert hat. Die Analysten hoben das Rating von "Neutral" auf "Buy" an und erhöhten das Kursziel um 25 Prozent von 56 auf 70 Euro.
Die neue Bewertung impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Als Hauptgründe für die optimistische Einschätzung nennt UBS verbesserte Gewinnprognosen sowie einen attraktiven Kapitalrückführungsplan des Unternehmens.
Besonders interessant für Dividendenjäger: Laut den UBS-Analysten könnte die DWS in den kommenden 15 Monaten Dividenden in Höhe von 10,16 Euro je Aktie ausschütten. Dies entspricht etwa 17 Prozent der aktuellen Marktkapitalisierung und würde eine außergewöhnlich hohe Dividendenrendite bedeuten.
Kostensenkungen stärken Profitabilität
Neben der großzügigen Ausschüttungspolitik sieht UBS weitere positive Faktoren für die DWS-Aktie. Das Brokerhaus erwartet, dass die laufenden Kostensenkungsmaßnahmen die Profitabilität des Vermögensverwalters weiter verbessern werden. Die DWS Group, die mehrheitlich zur Deutsche Bank gehört, verwaltet ein Vermögen von über 900 Milliarden Euro.
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Zur AktienanalyseDie Hochstufung durch UBS erfolgt in einem herausfordernden Marktumfeld für Vermögensverwalter. Während steigende Zinsen die Erträge im Geldmarktbereich verbessern, kämpfen viele Anbieter mit Abflüssen aus aktiv verwalteten Fonds zugunsten günstiger ETFs.
Für Anleger könnte die Kombination aus Dividendenrendite, Kostensenkungen und dem Kursziel von 70 Euro die DWS-Aktie wieder attraktiver machen. Allerdings sollten die Herausforderungen im Wettbewerb um Anlegergelder nicht unterschätzt werden.


