UBS setzt auf Disney und Netflix für Medienbranche 2026
Investmentbank empfiehlt Streaming-Giganten und sieht globale Reichweite sowie Sportrechte als Erfolgsfaktoren.

Die Schweizer Großbank UBS hat ihre Einschätzung zur US-Medienlandschaft für 2026 vorgelegt und sieht klare Gewinner im Wettbewerb um Zuschauer und Werbegelder. Laut den Analysten werden Unternehmen mit globaler Reichweite und starkem Engagement in Wachstumsbereichen wie Sport und Themenparks die besten Chancen haben. Die Bank bekräftigt ihre Kaufempfehlungen für die Walt Disney Company und Netflix.
Die UBS begründet ihre positive Haltung mit der notwendigen Größe, die Medienkonzerne benötigen, um im zunehmend von Streaming dominierten Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Beide empfohlenen Unternehmen verfügen über die kritische Masse an Abonnenten und Content, um langfristig profitabel zu wirtschaften. Kleinere Anbieter dürften es hingegen schwerer haben, sich gegen die etablierten Platzhirsche durchzusetzen.
Disney profitiert von Streaming-Turnaround
Besonders positiv hebt UBS die Entwicklung bei Disney hervor. Der Unterhaltungsriese habe sein Streaming-Geschäft deutlich profitabler gemacht und profitiere zudem von anhaltend starker Nachfrage in seinen Themenparks weltweit. Die Kombination aus verbesserter Streaming-Rentabilität und dem florierenden Parks-Segment beschleunige das Wachstum des Konzerns spürbar.
Die Analysten sehen mehrere Schlüsselthemen, die 2026 die Medienbranche prägen werden. Neben der weiteren Konsolidierung im Streaming-Markt zählen dazu vor allem die zunehmende Bedeutung von Live-Sport-Übertragungsrechten und die Integration von Werbung in Streaming-Angebote. Unternehmen, die in diesen Bereichen stark aufgestellt sind, dürften überproportional vom Marktwachstum profitieren.
Globale Reichweite als Wettbewerbsvorteil
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Zur AktienanalyseEin weiterer entscheidender Faktor ist laut UBS die internationale Präsenz. Medienkonzerne mit etablierten Plattformen in mehreren Regionen können Inhalte effizienter monetarisieren und sind weniger abhängig von einzelnen Märkten. Netflix und Disney verfügen beide über eine starke globale Abonnentenbasis, was ihnen einen strukturellen Vorteil gegenüber regional begrenzten Wettbewerbern verschafft.
Die Investmentbank sieht die beiden Streaming-Pioniere damit gut positioniert, um auch in einem möglicherweise herausfordernden Marktumfeld 2026 zu wachsen. Während kleinere Anbieter unter Margendruck geraten könnten, sollten die Marktführer ihre Position weiter ausbauen können.


