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UBS stuft ASX auf Neutral herab und erhöht Kursziel

Nach einer Neubewertung verliert der australische Börsenbetreiber ASX seine Bullen bei der UBS – trotz eines höheren Kursziels.

UBS stuft ASX auf Neutral herab und erhöht Kursziel

Die UBS hat ihre Empfehlung für die Aktie des australischen Börsenbetreibers ASX von „Buy" auf „Neutral" herabgestuft. Grund dafür ist eine jüngste Neubewertung der Aktie, die die Analysten der Investmentbank zu einem vorsichtigeren Urteil bewogen hat. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23 sehen sie für die ASX-Aktie nur noch moderates Aufwärtspotenzial.

Trotz der Herabstufung erhöhte die UBS ihr Kursziel für die ASX-Aktie um 7,9 Prozent auf 66,90 Australische Dollar. Zum Zeitpunkt der Meldung notierten die Aktien des Börsenbetreibers 4,8 Prozent tiefer bei 57,60 Australischen Dollar. Die Lücke zwischen aktuellem Kurs und neuem Kursziel verdeutlicht, dass die UBS zwar noch Potenzial sieht, dieses aber nicht mehr für ausreichend hält, um eine Kaufempfehlung zu rechtfertigen.

Führungswechsel als Risikofaktor

Ein weiterer Grund für die vorsichtigere Haltung der UBS ist der bevorstehende Führungswechsel an der Spitze der ASX. Der interimistische CEO Darren Yip übergibt am 1. September die Leitung an seinen dauerhaften Nachfolger Anthony Attia. Die UBS-Analysten sehen in diesem Übergang Restrisiken bei den Kosten und Investitionsausgaben des Unternehmens, da ein neuer CEO häufig eigene strategische Prioritäten setzt, die sich auf die Ausgabenstruktur auswirken können.

Für deutsche Anleger ist die ASX Limited – die Betreibergesellschaft der Australian Securities Exchange – ein Unternehmen aus dem Bereich der Börsenbetreiber und Finanzinfrastruktur, vergleichbar etwa mit der Deutschen Börse AG hierzulande. Solche Unternehmen gelten in der Regel als stabile, aber zyklisch sensible Investments, deren Bewertung stark von Handelsvolumina und regulatorischen Rahmenbedingungen abhängt.

Japanische Märkte mit Gewinnen

Parallel dazu zeigten sich japanische Aktien im frühen Handel fester. Nachlassende Sorgen über mögliche Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) stützten die Stimmung. Elektronik- und Technologiewerte führten die Gewinne an: Panasonic Holdings legte um 4,5 Prozent zu, SoftBank Group verzeichnete ein Plus von 5,3 Prozent.

Der Nikkei-Index notierte 1,8 Prozent höher bei 39.523,56 Punkten. Der US-Dollar stand bei 159,46 Yen, gegenüber 159,39 Yen zum Handelsschluss in Tokio am Vortag. Anleger beobachteten dabei auch die Entwicklungen im Iran-Konflikt sowie die Rohölpreise aufmerksam, da geopolitische Spannungen die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum weiterhin beeinflussen.

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