ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Ukraine steigert Stahlproduktion trotz Kriegsfolgen

Sicherheitslage zwingt zur Minenschließung – dennoch leichtes Wachstum im Jahresverlauf

Ukraine steigert Stahlproduktion trotz Kriegsfolgen

Die ukrainische Stahlproduktion ist in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 trotz schwieriger Bedingungen leicht gestiegen. Nach Angaben des ukrainischen Stahlproduzentenverbandes nahm die Rohstahlproduktion im Zeitraum von Januar bis April um ein Prozent zu. Insgesamt wurden 2,43 Millionen Tonnen Stahl hergestellt, im Vergleich zu 2,40 Millionen Tonnen im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Zunahme der Produktion erfolgte trotz der Schließung der Kokskohlemine in Pokrowsk im Osten des Landes. Diese Mine war die einzige ihrer Art in der Ukraine. Der Stahlkonzern Metinvest hatte den Betrieb dort aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage eingestellt. Der Schritt erfolgte in Reaktion auf das Vorrücken russischer Truppen in der Region.

Die Stahlindustrie der Ukraine ist seit dem Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 erheblich beeinträchtigt. Viele der wichtigsten Produktionsstätten des Landes wurden im Verlauf des Krieges zerstört. Vor dem Krieg galt die Ukraine als bedeutender Stahlhersteller und -exporteur in Europa und weltweit.

Im Jahr 2022 verzeichnete die Branche einen drastischen Rückgang der Produktion um 70,7 Prozent auf nur noch 6,3 Millionen Tonnen. Dieser Trend setzte sich 2023 zunächst fort, als die Jahresproduktion auf 6 Millionen Tonnen sank. Im Jahr 2024 wurde jedoch eine deutliche Erholung beobachtet: Die Produktion stieg auf 7,58 Millionen Tonnen.

Die aktuellen Zahlen für das laufende Jahr zeigen, dass die Branche trotz der angespannten Lage weiterhin in der Lage ist, ihre Leistung zu steigern. Der leichte Anstieg der Stahlproduktion in den ersten vier Monaten 2025 deutet darauf hin, dass zumindest einige Kapazitäten stabil gehalten oder wiederhergestellt werden konnten.

UkraineStahlProduktion

Disclaimer