United Health möchte weitere 10.000 Ärzte auf seine Plattform einladen
Das Netzwerk für Ärzte wird damit zu einem der größten der USA.

Atrius Health hatte bereits im Jahr 2020 mit den Finanzen zu kämpfen, und der Ausbruch der Covid-19-Pandemie verschlimmerte die Lage noch. Im Jahr 2020 meldete diese Bostoner Non-Profit-Organisation trotz ihres guten Rufs bei der Bereitstellung effizienter Gesundheitsdienste einen kleinen Verlust. Es war jedoch stets auf eine gute Planung bedacht, um für unsichere Zeiten gewappnet zu sein. Zum Beispiel sah es den Schaden voraus, den Covid-19 verursachen könnte, und begann daher, neue Kreditlinien zu suchen und Bargeld zu sparen. Die Dinge sahen vor Covid nicht gut aus, wenn man bedenkt, dass die Zahl der unabhängigen Ärzte deutlich zurückging. Die Bindung an große Gesundheitssysteme wurde zum Gebot der Stunde, und das lag an der schwachen Verhandlungsposition und den astronomischen Verwaltungskosten. Der Ausbruch von Covid-19 verschlimmerte die Situation! Der Dienstleister musste viel Geld für den Kauf der Schutzausrüstung ausgeben. Berichte zeigten auch einen deutlichen Rückgang der stationären Besuche, und all diese Faktoren schadeten den Einnahmen. Große Krankenhäuser haben schon immer ihren Eifer und ihre Offenheit für den Aufkauf von Arztpraxen, die mit Kapital zu kämpfen haben, bekundet. Die OptumHealth-Einheit hat die Übernahme von Atrius angekündigt, was verständlich ist, wenn man bedenkt, wie sehr der Dienstleister mit seinen Finanzen zu kämpfen hatte. UnitedHealthcare hat Details zu seinen Plänen bekannt gegeben, weitere Ärzte zu übernehmen. Das Gesundheitskonglomerat sagt, dass es möglicherweise etwa 10.000 Ärzte hinzufügen wird. Es hofft, dass die Regulierungsbehörden den jüngsten Deal mit Atria aufrechterhalten werden, wodurch die 700 Ärzte von Atrius ein Teil der 10.000 werden, die in diesem Jahr absorbiert werden sollen. Atrius gab seine Entscheidung am Dienstag bekannt, lehnte es aber ab, die Bedingungen des Deals zu enthüllen. Journalisten wandten sich an UnitedHealth mit der Bitte um eine Stellungnahme, aber ihre Bemühungen waren vergeblich, da das Unternehmen eine Stellungnahme ablehnte. Die Sprecherin des Generalstaatsanwalts von Massachusetts sagt, dass die Aufsichtsbehörden die Informationsmitteilung über die Transaktion erhalten haben und sie bald überprüfen werden. Der Chief Executive Officer von OptumHealth, Wyatt Decker, äußerte sich vor der Bekanntgabe des Atrius-Deals. Dieser skizzierte, dass Optum Pläne habe, seine bestehenden Praxen organisch zu erweitern. Er fügte auch hinzu, dass er fähig und bereit sei, Ärzte zu unterstützen, die unabhängig sein wollen.
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