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United States Antimony: Aktie steigt nach Joint-Venture-Ankündigung mit Americas Gold

Kooperation zielt auf Bau der ersten hydrometallurgischen Großanlage Nordamerikas zur Verarbeitung kritischer Mineralien ab.

United States Antimony: Aktie steigt nach Joint-Venture-Ankündigung mit Americas Gold

Die Aktie der United States Antimony Corporation (NYSE American: UAMY) verzeichnete am Dienstag einen Kursanstieg von 7 Prozent. Auslöser war die Bekanntgabe eines Joint Ventures mit Americas Gold and Silver Corporation zum Bau einer hydrometallurgischen Verarbeitungsanlage in Idaho.

Americas Gold and Silver hält 51 Prozent der Anteile am Joint Venture, während US Antimony mit 49 Prozent beteiligt ist. Die geplante Anlage soll nach Unternehmensangaben das erste hydrometallurgische Verarbeitungszentrum im kommerziellen Maßstab in Nordamerika werden. US Antimony übernimmt dabei die operative Geschäftsführung, während strategische Entscheidungen von einem paritätisch besetzten Ausschuss getroffen werden.

Der Standort grenzt direkt an die aktiven Silber-, Kupfer- und Antimonminen von Americas in Idaho an. Ein entscheidender Vorteil: Die meisten primären Genehmigungen liegen bereits vor, darunter das Idaho Pollutant Discharge Elimination System, die Regenwassergenehmigung und das Zertifikat für Dammsicherheit. Dies ermöglicht einen zügigen Baustart.

Fokus auf kritische Mineralien

Die Partnerschaft konzentriert sich auf die Verarbeitung strategisch wichtiger Rohstoffe wie Kupfer, Silber und Antimon. Ziel ist es, höhere Rückgewinnungsraten bei gleichzeitig reduzierten Kosten zu erreichen. Beide Unternehmen betonen die strategische Bedeutung des Aufbaus heimischer Verarbeitungskapazitäten für kritische Mineralien.

Gary C. Evans, Chairman und CEO von US Antimony, hob die Übereinstimmung der Wachstumsstrategien beider Partner hervor. Das gemeinsame Ziel sei es, die Produktion kritischer Mineralien in den USA substanziell auszubauen. Die Unternehmen haben bereits Anträge für staatliche Fördermittel vorbereitet.

Produktionszahlen und Ausblick

Americas Gold and Silver produzierte 2025 in seinem Galena-Komplex 561.000 Pfund Antimon in Konzentratform. Das Unternehmen rechnet mit einer deutlichen Produktionssteigerung, sobald der Abbau von hochgradigem Silber-Kupfer-Antimon-Tetraedrit-Erz intensiviert wird.

Die neue Verarbeitungsanlage soll die Wertschöpfungskette beider Unternehmen optimieren und die Abhängigkeit von ausländischen Verarbeitungskapazitäten reduzieren. Für den US-Markt bedeutet das Projekt einen wichtigen Schritt zur Stärkung der inländischen Rohstoffversorgung.

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