US-Arbeitsmarkt bricht im Februar überraschend ein
Streik, Winterwetter und Stellenabbau im Bundessektor reißen 92.000 Stellen weg – Fed bleibt abwartend.

Der US-Arbeitsmarkt hat im Februar einen unerwarteten Rückschlag erlitten. Laut dem am Freitag veröffentlichten Bericht des Bureau of Labor Statistics (BLS) sanken die Nonfarm Payrolls um 92.000 Stellen – ein scharfer Kontrast zu den Prognosen, die einen Zuwachs von 50.000 bis 59.000 Jobs erwartet hatten. Gleichzeitig wurden die Januar-Zahlen auf 126.000 neu geschaffene Stellen nach unten revidiert.
Der wichtigste Einzelfaktor war ein Streik von 31.000 Beschäftigten beim US-Gesundheitskonzern Kaiser Permanente, der genau in die BLS-Erhebungswoche fiel. Allein im Gesundheitssektor gingen dadurch 28.000 Stellen verloren, betroffen waren Einrichtungen in Kalifornien und Hawaii. Da der Streik inzwischen beendet ist, dürfte sich ein Teil dieser Verluste im März wieder umkehren.
Hinzu kamen außergewöhnlich starke Winterwetterbedingungen, die ebenfalls bremsend wirkten. Ökonomen weisen zudem darauf hin, dass die Januar-Zahlen durch statistische Anpassungen des sogenannten „Birth-and-Death-Modells
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