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US-Arbeitsmarktbericht für Januar fällt wegen Regierungs-Shutdown aus

Bureau of Labor Statistics verschiebt Veröffentlichung der wichtigen Beschäftigungszahlen auf unbestimmte Zeit.

US-Arbeitsmarktbericht für Januar fällt wegen Regierungs-Shutdown aus

Das US-Arbeitsministerium hat am Montag bekannt gegeben, dass der für Freitag geplante Arbeitsmarktbericht für Januar nicht erscheinen wird. Grund ist eine teilweise Schließung der Bundesregierung, die auch das Bureau of Labor Statistics (BLS) betrifft.

Der monatliche Beschäftigungsbericht gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftsindikatoren weltweit. Anleger und Notenbanken nutzen die Daten zur Einschätzung der US-Konjunktur und für geldpolitische Entscheidungen. Die Federal Reserve orientiert sich stark an den Arbeitsmarktzahlen bei ihren Zinsentscheidungen.

Für deutsche Anleger bedeutet die Verschiebung Unsicherheit bei der Bewertung der US-Wirtschaft. Der DAX und andere europäische Indizes reagieren typischerweise deutlich auf die US-Arbeitsmarktdaten. Auch der Euro-Dollar-Wechselkurs wird häufig von den Beschäftigungszahlen beeinflusst.

Parallele Entwicklungen an den Märkten

Trotz der Unsicherheit durch den Shutdown zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte robust. Besonders indische Aktien legten nach Bekanntgabe eines Handelsabkommens mit den USA deutlich zu. Die Reserve Bank of Australia (RBA) erhöhte unterdessen ihre Leitzinsen.

Analysten von BCA empfehlen aktuell den Verkauf von US-Dollar und raten zum Kauf von Rohstoffen wie Öl, Kupfer und Gold. Der Goldpreis verzeichnet derzeit eine starke Aufwärtsbewegung, die laut Morgan Stanley-Analyst Wilson möglicherweise die wirtschaftspolitische Agenda der Trump-Administration beeinträchtigen könnte.

Ein Termin für die nachträgliche Veröffentlichung des Januar-Arbeitsmarktberichts wurde vom Bureau of Labor Statistics noch nicht genannt. Die Situation hängt von der Dauer des Regierungs-Shutdowns ab.

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