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US-Bohranlagenzahl bleibt stabil auf 592 Einheiten

Ölproduktion auf Rekordkurs, Gasbranche erwartet Preisanstieg und höhere Förderung

US-Bohranlagenzahl bleibt stabil auf 592 Einheiten

US-Energiefirmen haben die Zahl der betriebenen Öl- und Erdgasbohranlagen in dieser Woche unverändert gelassen. Dies teilte das Energiedienstleistungsunternehmen Baker Hughes in seinem wöchentlichen Bericht mit. Die Gesamtzahl der aktiven Bohranlagen in den Vereinigten Staaten blieb in der Woche bis zum 14. März bei 592. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang um 37 Anlagen oder rund sechs Prozent.

Die Zahl der reinen Ölbohranlagen stieg in dieser Woche um eine auf 487, während die Zahl der Gasbohranlagen um eine auf 100 sank. In den vergangenen Jahren war ein deutlicher Rückgang der Bohranlagen zu verzeichnen. Im Jahr 2023 sank die Anzahl um 20 Prozent, im Jahr 2024 um weitere fünf Prozent. Der Rückgang wird unter anderem auf niedrigere Öl- und Gaspreise zurückgeführt, die Energieunternehmen dazu veranlassten, sich stärker auf die Ausschüttung von Gewinnen an Aktionäre sowie auf die Reduzierung von Schulden zu konzentrieren, anstatt die Produktion zu erhöhen.

Die U.S. Energy Information Administration (EIA) prognostiziert, dass die Rohölproduktion in den USA in den kommenden zwei Jahren weiterhin neue Höchstwerte erreichen wird, obwohl die Analysten für 2025 keine Veränderung der Ölpreise erwarten. Die Unternehmenschefs von Occidental Petroleum und ConocoPhillips erklärten in dieser Woche auf der CERAWeek-Konferenz in Houston, dass die Ölproduktion in den Vereinigten Staaten voraussichtlich bis zum Ende des Jahrzehnts ihr Plateau erreichen wird.

Im Bereich Erdgas erwartet die EIA eine Preissteigerung um 73 Prozent im Jahr 2025. Dies könnte die Produzenten dazu veranlassen, die Bohraktivitäten nach einem Rückgang der Preise um 14 Prozent im Jahr 2024 wieder zu steigern. Die Gasproduktion erreichte zuletzt 2023 mit 103,6 Milliarden Kubikfuß pro Tag ein Rekordhoch. Für 2024 wird eine geringfügige Reduktion auf 103,2 Milliarden Kubikfuß pro Tag prognostiziert, bevor neue Höchststände von 105,2 Milliarden im Jahr 2025 und 107,5 Milliarden im Jahr 2026 erwartet werden.

Die Nachfrage nach Erdgas bleibt hoch, unter anderem aufgrund des wachsenden Bedarfs an verflüssigtem Erdgas (LNG) und steigender Stromverbräuche, insbesondere durch Rechenzentren. Führungskräfte aus der Branche warnten jedoch auf der CERAWeek-Konferenz, dass ein Mangel an Infrastruktur die weitere Entwicklung der Branche beeinträchtigen könnte.

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