US-Dollar unter Druck vor wichtigen Inflationsdaten; Bitcoin setzt wöchentlichen Verlust fort
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{ "title": "US-Dollar schwächelt vor Inflationsdaten – Bitcoin verliert vierte Woche", "lead": "Greenback kämpft mit Unsicherheit zur Fed-Politik, während Kryptomärkte unter breiter Risikoaversion leiden.", "content": "Der US-Dollar zeigte sich am Freitag leicht erholt, konnte jedoch keine nachhaltigen Gewinne verbuchen. Der Dollar-Index, der die amerikanische Währung gegenüber einem Korb von sechs anderen Währungen misst, notierte bei 96,975 Punkten – ein Plus von 0,1 Prozent. Auf Wochensicht steht dennoch ein Minus von rund 0,6 Prozent zu Buche.\n\nIm Fokus der Märkte standen die am Freitag erwarteten Verbraucherpreisdaten für Januar. Händler suchten nach Hinweisen auf den weiteren Zinspfad der Federal Reserve. Der Marktkonsens deutete auf eine leichte Abschwächung der Kern- und Headline-Inflation hin. Allerdings blieben Investoren wachsam, da die Januar-Inflationsdaten in den vergangenen vier Jahren stets die Schätzungen übertroffen hatten.\n\nAnalysten der ING-Bank gehen davon aus, dass die Inflationszahlen einen geringeren Markteinfluss haben werden als die kürzlich veröffentlichten Arbeitsmarktdaten. "Die Fed hat wenig Dringlichkeit für weitere Zinssenkungen signalisiert", erklärten die Experten. Hauptsächlich der Arbeitsmarkt könne die weitere Richtung bestimmen. Die Preisentwicklung dieser Woche deute stark auf eine Neigung zum Verkauf von Dollar-Rallyes hin.\n\n
Unsicherheit durch Fed-Personalie
\n\nZusätzlichen Druck auf den Greenback erzeugte die Nominierung von Kevin Warsh als nächster Fed-Vorsitzender. Die wachsende Unsicherheit bezüglich der künftigen US-Geldpolitik belastete die Währung trotz der starken Arbeitsmarktdaten vom Mittwoch. Die Nonfarm Payrolls für Januar hatten die Erwartungen deutlich übertroffen und zunächst für Unterstützung gesorgt.\n\nIn Europa handelte der Euro bei 1,1858 Dollar, ein leichtes Minus von 0,1 Prozent. Marktteilnehmer warteten auf die Schnellschätzung zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone für das vierte Quartal. Erwartet wurde ein Wachstum von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 1,3 Prozent im Jahresvergleich. Kommentare von EZB-Vizepräsident Luis de Guindos standen ebenfalls im Fokus, wobei die ING-Analysten wenig Gründe für eine Revision der Zinserwartungen sahen.\n\nDas britische Pfund notierte bei 1,3623 Dollar und kämpfte um Gewinne. Schwache BIP-Wachstumsdaten für das vierte Quartal sowie politische Turbulenzen im Vereinigten Königreich belasteten die Währung.\n\n
Yen glänzt mit bester Wochenperformance seit November
\n\nDer japanische Yen zeigte sich deutlich stärker und legte gegenüber dem Dollar auf Wochensicht rund 2,4 Prozent zu – die beste Performance seit November 2024. USD/JPY notierte bei 153,45. Die Stärke des Yen resultierte aus einer Reihe von hawkishen Kommentaren japanischer Beamter bezüglich möglicher Interventionen am Devisenmarkt.\n\nDer chinesische Yuan bewegte sich bei 6,9102 je Dollar und verharrte nahe einem fast dreijährigen Hoch. Die People's Bank of China hatte durch mehrere starke Mittelkursfixierungen für Unterstützung gesorgt. Auf Wochensicht verlor der Dollar gegenüber dem Yuan 0,4 Prozent.\n\nDer australische Dollar fiel um 0,3 Prozent auf 0,7067 US-Dollar, steuerte aber dennoch auf einen Wochengewinn von rund 0,7 Prozent zu. Die Währung notierte nahe einem Dreijahreshoch, befeuert durch verstärkte Wetten auf weitere Zinserhöhungen der Reserve Bank of Australia. Die RBA hatte in der Vorwoche die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben.\n\n
Bitcoin setzt Verlustserie fort
\n\nBitcoin notierte am Freitag bei rund 66.000 US-Dollar und steuerte auf den vierten aufeinanderfolgenden Wochenverlust zu. Die weltweit größte Kryptowährung fiel um 1,1 Prozent auf 66.464,66 Dollar, nachdem sie in der vorangegangenen Sitzung Tiefststände nahe 65.000 Dollar erreicht hatte. Auf Wochensicht summierte sich der Verlust auf fast 6 Prozent.\n\nInvestoren nahmen eine vorsichtige Haltung ein, da breite Schwäche bei risikobehafteten Anlagen herrschte. Die Risikoaversion breitete sich in den Finanzmärkten aus, wobei Technologieaktien an der Wall Street über Nacht fielen. Ängste vor Störungen durch Künstliche Intelligenz flammten wieder auf und führten zu breiten Verkäufen bei Software- und IT-Aktien.\n\nDie starken US-Arbeitsmarktdaten von Anfang der Woche dämpften die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen und trugen zur gedämpften Handelsaktivität bei Bitcoin und anderen spekulativen Vermögenswerten bei. Das Token hatte Schwierigkeiten, nach der Erholung von früheren Tiefstständen eine nachhaltige Aufwärtsdynamik zu finden.\n\n
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Zur AktienanalyseCFTC bildet Krypto-Beratungsgremium
\n\nEinen positiven regulatorischen Akzent setzte die US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Sie ernannte mehrere führende Krypto-Manager in ihr neu gegründetes "Innovation Advisory Committee". Zu diesem Gremium gehören die CEOs von Coinbase (Brian Armstrong), Ripple (Brad Garlinghouse), Robinhood (Vladimir Tenev) und Uniswap Labs (Hayden Adams).\n\nDas Komitee soll Ratschläge zu aufkommenden Technologien wie Blockchain und KI im Zusammenhang mit Derivaten und Kryptomärkten geben. Dieser Schritt erfolgt, während die US-Behörden daran arbeiten, die regulatorische Aufsicht über digitale Vermögenswerte zu klären. Die CFTC wird voraussichtlich eine zentrale Rolle bei der Gestaltung zukünftiger Regeln spielen.\n\nDie meisten Altcoins zeigten sich am Freitag ebenfalls moderat schwächer. Ethereum, die Nummer zwei der Welt, verlor 1,3 Prozent auf 1.944,76 Dollar. XRP fiel um 1,7 Prozent auf 1,35 Dollar. Solana gab um 2,3 Prozent nach, während Cardano leicht nachgab. Polygon sprang hingegen um


