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US-Futures steigen vor Fed-Entscheidung: Lululemon und Duolingo schwächeln

Während Lululemon und Duolingo vorbörslich nachgeben, legen US-Futures vor der Fed-Zinsentscheidung zu.

US-Futures steigen vor Fed-Entscheidung: Lululemon und Duolingo schwächeln

Die US-Aktienmärkte starteten am Mittwoch mit positiven Vorzeichen in den vorbörslichen Handel. Gegen 07:50 Uhr ET (11:50 Uhr GMT) stieg der Dow-Future um 159 Punkte oder 0,3 Prozent. Der S&P 500-Future legte um 23 Punkte beziehungsweise 0,3 Prozent zu, während der Nasdaq 100-Future um 116 Punkte oder 0,5 Prozent kletterte.

Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses stehen zwei große Themen: die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve sowie die anhaltenden Entwicklungen im Iran-Konflikt. Beide Faktoren sorgen für erhöhte Marktvolatilität und beeinflussen die Risikobereitschaft der Investoren spürbar.

Einzelwerte im Fokus

Zu den auffälligen vorbörslichen Kursbewegungen zählen Lululemon Athletica und Duolingo, die beide mit Abschlägen in den Handelstag starten. Constellation Brands hingegen verzeichnet vorbörslich Gewinne und setzt sich damit positiv vom Marktumfeld ab.

Ein von Künstlicher Intelligenz ausgewählter Wert aus dem Bereich Energieinfrastruktur sticht mit einem Plus von über 31 Prozent besonders hervor. Analysten sehen in dem Titel einen direkten Profiteur des Nahostkonflikts, der die Energiemärkte weiterhin in Atem hält.

Ölpreise und Goldmarkt unter Druck

Die Brent-Ölpreise konnten frühere Verluste weitgehend wettmachen. Hintergrund sind anhaltende Sorgen um mögliche Versorgungsengpässe infolge des Iran-Krieges, die den Rohstoffmärkten Unterstützung verleihen.

Gold hingegen weitet seine Verluste aus. Die wachsende Unsicherheit über den weiteren Zinspfad der Fed belastet das Edelmetall, das traditionell als sicherer Hafen gilt, aber empfindlich auf steigende Zinsen reagiert.

Die Investmentbank UBS warnt unterdessen vor erheblichen Risiken für den globalen Aktienmarkt. Sollte sich der Nahostkonflikt ausweiten, könnten weltweite Aktien um bis zu 30 Prozent fallen, so die Einschätzung der Schweizer Großbank – eine Warnung, die Anleger nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

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