ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

US-Marine hebt Blockade iranischer Häfen nach Abkommen auf

Nach einer Absichtserklärung zwischen Trump und dem iranischen Präsidenten fließt Öl wieder durch die Straße von Hormus.

US-Marine hebt Blockade iranischer Häfen nach Abkommen auf

Die US-Marine hat am Donnerstag auf Anweisung von Präsident Donald Trump die Blockade der iranischen Häfen und Küstengebiete aufgehoben. Grundlage dafür ist eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding), die Trump und der iranische Präsident Masud Peseschkian am Mittwoch unterzeichnet haben. Das Abkommen zielt darauf ab, den Krieg zwischen den USA und dem Iran zu beenden.

Im Rahmen des Abkommens ist der Iran verpflichtet, Handelsschiffen für einen Zeitraum von 60 Tagen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ohne Zahlung von Gebühren zu gestatten. Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt und ist für die globale Ölversorgung von entscheidender Bedeutung.

Vizepräsident JD Vance äußerte sich am frühen Donnerstag gegenüber Reportern vorsichtig optimistisch. „Bisher halten sie ihren Teil der Verpflichtung ein", sagte Vance. Er verwies darauf, dass der Iran in zwei aufeinanderfolgenden Nächten keine Schiffe in der Straße von Hormus beschossen habe.

Erste Öltransporte durch die Meerenge

Vance gab an, dass über Nacht mehr als 12 Millionen Barrel Öl die Straße von Hormus passiert hätten – wenngleich CNBC diese Zahl nicht unmittelbar verifizieren konnte. Das Marktanalyseunternehmen Kpler bestätigte jedoch, dass drei saudi-arabische Tanker mit rund 6 Millionen Barrel an Bord die Meerenge durchquert hätten.

Zum Vergleich: Vor dem Ausbruch des Konflikts passierten täglich etwa 14 Millionen Barrel Öl sowie 6 Millionen Barrel raffinierter Produkte die Straße von Hormus. Die USA und Israel hatten den Iran am 28. Februar angegriffen, woraufhin Teheran mit Angriffen auf Schiffe in der Meerenge reagierte. Dies führte faktisch zur Sperrung des Seewegs und löste die größte Unterbrechung der Ölversorgung in der Geschichte aus.

Prognosen für die Erholung der Ölströme

Das Analyseunternehmen Kpler prognostizierte Anfang dieser Woche, dass die Ölströme durch die Straße von Hormus in 30 Tagen fast 50 Prozent des Vorkriegsniveaus erreichen könnten – sofern das Abkommen zwischen den USA und dem Iran vollständig und ohne Probleme umgesetzt wird.

Es bleibt jedoch unklar, wann die Exporte durch die Meerenge wieder vollständig das Vorkriegsniveau erreichen werden – oder ob dies überhaupt jemals der Fall sein wird. Die Unsicherheit über die langfristige Stabilität des Abkommens bleibt damit ein zentrales Risiko für die globalen Energiemärkte.

Für deutsche Anleger und Energieverbraucher ist die Entwicklung von besonderer Relevanz: Europa bezieht erhebliche Mengen an Rohöl und Flüssiggas aus dem Persischen Golf, die über die Straße von Hormus transportiert werden. Eine nachhaltige Normalisierung der Schifffahrtsroute würde den Druck auf die Energiepreise deutlich mindern.

Straße Von HormusUs-Marine Blockade IranÖlversorgung IranTrump Iran AbkommenÖlpreis HormusMemorandum Of Understanding IranKpler Ölmarkt

Disclaimer